Bürgermeister Manfred Jüppner hat in der Ratssitzung am Dienstag Udo Kempter, Robert Delhey und Ulrike Stengele als Gemeinderäte verabschiedet und ihnen für ihr Engagement gedankt. Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums ist allerdings erst in drei Wochen. Bis dahin sind die drei noch Gemeinderäte.

Udo Kempter, Robert Delhey und Ulrike Stengele bekamen Präsente wie eine Glasstele oder handgemalte Glaswappen für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Bürger. Ulrike Stengele und die Ehefrauen ihrer beiden männlichen Kollegen erhielten auch üppige Rosensträuße.

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Jüppner fasste noch einmal für die Zuhörer die vergangenen Amtsperioden in einer Art Zeitraffer zusammen. Weitere langjährige Gemeinderäte wurden ebenfalls mit einer kleinen Ehrung bedacht. So erhielt der dienstälteste Rat Thomas Fecht, der den Ortsteil Schwackenreute bereits 20 Jahre vertritt, ein Geschenk. Ebenso bekam Gemeinderat Reinhold Stroppel zum Ende von 15 Jahren Dienst nachträglich für zehn Jahre ein kleines Präsent.

Edgar Speck wurde ebenfalls für zehn Jahre ausgezeichnet. Peter Kible, Kurt Kirchmann, Markus Krall und Markus Traber waren verhindert. Auch sie wären für zehn Jahre geehrt worden. Zozneggs Ortsvorsteher Georg Neugebauer, der mit fünf Jahren als Gemeinderat und fünf Jahren als Ortsvorsteher zehn Jahre im ehrenamtlichen Dienst für die Bürger unterwegs war, konnte ebenfalls nicht persönlich anwesend zu sein.

Rückblick auf wichtige Entscheidungen

Vor zehn Jahren waren also viele der geehrten Räte mit dabei, als die Grundsatzentscheidung zum Bau einer neuen Turn- und Festhalle in Zoznegg gefällt wurde. 2010 gaben sie grünes Licht zur Aufnahme eines Darlehens. Sie brachten auch die Kooperation mit der ukrainischen Gemeinde Newitzkoje auf den Weg, und waren maßgebliche Baumeister an der Versorgung der Gemeinde mit Glasfaser und Gas.

In ihrer letzten Sitzung als Gemeinderäte mussten die aus dem Gremium ausscheidenden Räte noch vor dem Zusammentritt des neuen Gemeinderates feststellen, ob für die Gewählten gemäß Paragraf 29 der Gemeindeordnung Hinderungsgründe vorliegen. Keinem der anwesenden Räte war ein Hinderungsgrund bekannt. So ebneten sie mit dem formalen Akt der Kenntnisnahme den Weg für ihre Nachfolger und neu hinzukommenden Ratskollegen.