Im Hinblick auf ein Arbeitsleben sind 25 Jahre in ein und demselben Betrieb eine beachtliche Leistung. Dies stellte Bürgermeister Manfred Jüppner bei seinem Besuch im Zoznegger Kindergarten im Gespräch mit der Jubilarin Beate Nesensohn und ihren Kolleginnen fest. In 25 Jahren gibt es manch ein Kind, welches sich mit der Trennung von der Mutter und der Eingewöhnung in eine Kindergartengruppe schwergetan hat. Viele Laternen, die zum Martinsumzug mit Hilfe von Beate Nesensohns Entwürfen und Hilfestellung gebastelt wurden. Und auch viele Kinder, welche mit einstudierten Liedern und Gedichten in die nahende Schulzeit entlassen wurden, nachdem sie in Beate Nesensohns Obhut im behüteten Zoznegger Kindergarten ihre Schultüten ausgesucht und gebastelt hatten.

Im August beging Beate Nesensohn ihr 25. Betriebsjubiläum. Sie wurde bei einer Feier im Kreise ihrer Kolleginnen von Bürgermeister Manfred Jüppner mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk für ihre langjährigen Verdienste geehrt. Als Beate Nesensohn vor 25 Jahren in den Dienst der Gemeinde Mühlingen eintrat, übernahm sie gleich die Leitung des Zoznegger Kindergartens. Als seinerzeit sogenannte Zweitkraft führte sie die Erzieherin Annette Kempter ein, welche schon sechs Jahre im Kindergarten tätig war. Der Kindergarten befand sich damals noch in der Schule in einem separaten Gebäudetrakt und wurde wegen Platznot vor­übergehend mit einer zweiten Gruppe in einem Anbau der damaligen Turn- und Festhalle untergebracht. Im September 2002 wurde der Kindergartenneubau mit zwei Gruppen- und Nebenräumen und einer neuen Außenspielfläche eingeweiht. "Beate Nesensohn führte den Kindergarten sehr selbstständig und umsichtig – für sie standen die Kinder und ihr Wohl absolut im Mittelpunkt", so Manfred Jüppner. Gerade förderbedürftige Kinder habe sie immer mit großem Einsatz begleitet. Hierbei war ihr der Kontakt mit den Eltern und deren Einbindung in die Arbeit des Kindergartens wichtig.