Dicht gedrängt waren nicht nur die Waren an den einzelnen Ständen beim Adventsbasar der Zoznegger Weiherbachschule, sondern auch die parkenden Autos an der Durchgangsstraße. Auf solch einen Ansturm hatten die Organisatoren zwar im Stillen gehofft, trotzdem waren die Verantwortlichen positiv überrascht.

Die Vorsitzende des Trägervereins, Josefine Traber, war überwältigt davon, wie die Eltern der Kinder, Freunde und Bekannte durchs Schulhaus strömten. Auch das Gespräch mit Ewald Schelling aus Zoznegg, der es sich trotz anderweitiger Termine und ehrenamtlichem Einsatz nicht nehmen ließ vorbeizuschauen, machte schnell deutlich: Das Dorf steht zu dem ehrgeizigen Projekt, das noch immer die finanzielle Rückendeckung der Gemeinde und nicht zuletzt der Eltern und deren Umfeld benötigt. Viele Stunden wurde gebacken und gewerkelt, um neben Plätzchenmischungen oder Linzertorte auch andere Geschenkartikel für die kommende Weihnachtszeit anbieten zu können.

Wieder gab es eine bunte Mischung aus Kunsthandwerk und Gebasteltem, in diesem Jahr gekrönt von einer großen Tombola. Dort gab es keine Nieten, die selbst gebastelte Lose hielt auch für einen Nichtgewinn einen trostreichen Spruch bereit. Neben einer stets gut gefüllten Mensa zur Mittagszeit und einer riesigen Auswahl an Torten in der Kaffeestube boten die Aufführungen der Schüler eine gelungene Abwechslung zum Bummeln und Einkaufen. Sketche und die Darbietungen der Mundharmonikagruppe fanden in einem Klassenzimmer im Erdgeschoss statt.

Immer wieder haben Interessierte unter der fachkundigen Führung von Eltern oder Schulmitarbeitern das weitläufige Schulgebäude besichtigt. Dabei erfuhren sie viel über die Schule und deren besonderes Konzept. Das Gebäude platzte an diesem Tag laut Ramona Schatz, der stellvertretenden Vorsitzenden des Trägervereins, fast aus allen Nähten.