Für Manfred Leipold aus Ehingen ist die Impfaktion in der Eugen-Schädler-Halle eine gute Sache: „Sonst hätte ich in Singen oder beim Hausarzt einen Termin holen müssen, hier ist alles schnell gegangen“, freut sich der 66-Jährige über den Eintrag der ersten Covid-19-Impfung in seinem neuen Impfpass. Einen Termin für seine zweite Impfung hat er auch schon. Um älteren Menschen den Zugang zu einer Covid-19-Impfung zu erleichtern, fand auch in Mühlhausen-Ehingen eine Impfaktion statt, die für Menschen ab 70 Jahre angesetzt war, aber auch Jüngeren offen stand.

„Viele aus der Gruppe der Älteren sind schon geimpft. Um die zur Verfügung stehenden 210 Dosen auch verimpfen zu können, mussten wir über die Apotheke und die ortsansässigen Ärzten schon werben“, erläutert Bürgermeister Hans-Peter Lehmann, freut sich aber, dass das Impfen an der Basis angekommen ist.

Sven Keller aus Ehingen hat den Aufklärungsfilm und die ärztliche Beratung hinter sich und wartet vor der Impfkabine. Der 39-Jährige zählt durch sein Übergewicht zu den Problemfällen und kam auf Empfehlung seines Hausarztes. „Für mich ist es eine gute und einfache Möglichkeit, an eine Impfung zu kommen. Beim Hausarzt hätte ich mich in eine Liste eintragen müssen“, deshalb hat auch Sven Keller sich zur Impfaktion angemeldet.

Zügiger Ablauf von Terminvergabe bis Impfung

Durch die einfache Terminvergabe sei die Schwelle niedriger, sich impfen zu lassen, darin sieht Vanessa Geiger einen Vorteil mobiler Impfteams. Unter ihrer ärztlichen Leitung sind drei Ärzte und fünf Mitarbeiter vom Kreisimpfzentrum und rund ein Dutzend ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Der Ablauf von Aufklärungsfilm bis zur Impfung in zwei Kabinen verläuft zügig. Während sich die Ankommenden im Foyer anmelden, trägt Lara Ott die Daten in die Pässe der Geimpften ein.

Auch Manfred Leipold hält nach seiner Ruhephase in der Überwachungskabine mit Freude seinen neuen Impfpass in Händen. Und auch der zweite Impftermin am 14. Juni ist schon geregelt.