Die Gemeinde Mühlhausen-Ehingen trägt ihren Teil dazu bei, die Pandemie einzudämmen. Sie bot in der Eugen-Schädler-Halle in Ehingen einen Impftag an. Und erweiterte damit das kommunale Impfangebot, das bisher von Ärzten und Impfstationen durchgeführt wurde. Zur Verfügung standen 200 Impfdosen.

Ganz so viele Anmeldungen waren nicht eingegangen, so dass auch Personen, die sich nicht für die Impfung eingetragen hatten, die Spritze erhielten. Dieses Angebot kam bei Bürgern der Doppelgemeinde wie auch aus umliegenden Ortschaften an. Am Schluss der Impfaktion freute sich Bürgermeister Patrick Stärk, dass 191 Dosen verimpft werden konnten, davon 51 an Personen ohne Anmeldung.

Manche kamen spontan vorbei

Gegen Ende der Aktion nutzte auch Herbert Jacob aus Ehingen die Gelegenheit, sich unangemeldet impfen zu lassen: „Ich wohne hier und bin froh, dass ich einfach vorbei kommen konnte“, sagte er. Dafür habe er gerne eine halbe Stunden Warten in Kauf genommen.

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Johannes Rösch aus Welschingen kam zum Boostern in die Eugen-Schädler-Halle. Für ihn war es eine gute Möglichkeit, früh an eine Impfung zu kommen. „Nach den neuen Regeln hatte ich mit fünf Monaten Wartezeit gerechnet, dann hieß es drei Monate nach der letzten Impfung, aber vor Weihnachten hatte ich keine Zeit“, erzählte Rösch. Dann also jetzt. Denn ohne dritte Impfung sei man schon sehr eingeschränkt. Er findet es gut, dass auch ohne Termin geimpft wird.

Die meisten kommen zum Boostern

Schon bei der Registrierung wurde der Impfstand ermittelt, entsprechend des Status verliefen die Aufklärungsgespräche mit den beiden Ärzten des mobilen Impfteams. „Wir machen auch Erstimpfungen, aber im Augenblick kommt die Mehrzahl zur zweiten Impfung oder zum Boostern“, sagte der Arzt Ahlhelm Timm.

Mit den Impftagen würden die Arztpraxen entlastet. Lukas Dold, zuständig für die Anmeldungen, sagte dazu: „Wir impfen so lange, bis niemand mehr kommt.“ Er habe bei viel Andrang schon acht bis zehn Stunden Einsatz im Impfteam erlebt.