Ein Angebot im Ferienprogramm mit dem Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen und Forstrevierleiter Werner Hornstein ist schon zur guten Tradition geworden. Aufgabe für die Mädchen und Jungen in diesem Jahr war es, am Ufer des Immisrieder Weihers in Mühlhausen ein Floß aus primitiven Mitteln zu bauen.

Die rund zwei Meter langen Holzstämme wurden mit aufgenagelten Latten zusammengehalten, leere Kanister sollten den Auftrieb sichern. Stolz auf ihr Werk betrachteten die 21 Kinder die beiden Flöße, auch Werner Hornstein und Bürgermeister Patrick Stärk waren zufrieden. Aber die spannende Frage war, ob sie auch schwimmen werden.

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„Hier sollte das aber klappen“

Jasmin fand es cool, selber ein Floß zu bauen. Auch sie war sich nicht sicher, ob es auch schwimmt. Das sei nicht garantiert, wie Tabea erzählte. Sie habe schon mal mit ihrer Klasse ein Floß aus Brettern und alten Reifen gebaut. Aber bei einem Team sei alles auseinander geflogen. „Hier sollte das aber klappen, wir haben ja Nägel in die Latten geschlagen“, war Tabea zuversichtlich.

Alyssa hat schon öfter gehämmert und gesägt und meinte: „Ich glaube schon, dass die schwimmen, wir haben alles richtig gemacht.“ Elias schlug sogar vor, noch einen Paddel zu bauen, um mit dem Floß über den ganzen Weiher zu kommen.

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Nach der Arbeit hieß es erst mal eine Pause machen. Diana Bader vom Rathaus-Sekretariat brachte als Stärkung Brezeln und Fleischbrötchen, denn Grillen war wegen der Brandgefahr nicht erlaubt.

Mit Schwimmwesten rauf aufs Floß

Danach war es soweit, alle packten mit an und schoben das erste Floß mit den Kanistern nach oben ins Wasser. Patrick Stärk stieg in den Weiher und zog es immer tiefer unter die Oberfläche. Staunend standen die Mädchen und Jungen am Ufer und schauten zu, wie Werner Hornstein das Holzungetüm aufrichtete. Dann ein Stoß, eine Drehung und mit den Kanistern nach unten platschte das Floß ins Wasser. Dann ein paar letzte Hammerschläge, damit auch alle Nägel fest sitzen. Dann hieß es für die Kinder Schwimmweste an, rauf aufs Floß und hinaus auf den Weiher.