Lang ersehnt war es nach vielen Jahren nun soweit: In einem feierlichen Rahmen wurde das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) für den Löschzug Ehingen offiziell übergeben.

„Mit diesem Fahrzeug sind wir einsatztechnisch noch schlagkräftiger und effektiver geworden“, sagte Kommandant Oliver Drescher. Gleichzeitig dankte er den Kameraden des Löschzugs Ehingen, die sich wissbegierig und motiviert von den Zug- und Gruppenführern einwiesen ließen.

14 Jahre warten

Bereits 2007 habe sich gezeigt, dass der Löschzug Ehingen Ersatz für das Löschgruppenfahrzeug 8 brauchte. Zwölf Jahre später fiel die Entscheidung auf ein Wasser mitführendes MLF.

Dreschers Dank galt dem Gemeinderat und der Verwaltung, die sich an den Gesamtkosten von 266.000 Euro nach Abzug des Landeszuschusses mit 140.000 Euro beteiligt hat. „Das sind gut investierte Ressourcen“, hob Bürgermeister Patrick Stärk die Bedeutung und Wichtigkeit der Feuerwehr hervor.

Feuerwehrleute sind in jeder Lage für andere da

Neben dem Löschen von Bränden und technischer Hilfeleistung würden sie Leib und Leben sowie Hab und Gut schützen, so Stärk. Er erinnerte an das Hochwasser, bei dem die ehrenamtlichen Wehrmänner auch dann im Einsatz waren, als das eigene Haus betroffen und gefährdet war.

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Kreisbrandmeister Andreas Egger konnte der Entscheidung des damaligen Kreisbrandmeisters Carsten Sorg nur zustimmen: „Das MLF ist ein zukunftsweisendes Fahrzeug“, so Egger.

Zuschauer wollen sich den roten Wagen ansehen

Die Anschaffung bereitet Edwin Henninger, stellvertretender Kommandant, nicht nur eine Riesenfreude: „Es ist uns eine Ehre, das Fahrzeug in Empfang nehmen zu dürfen.“ Neben weiteren Neuerungen sei das MLF auch mit einem Tausend Liter Löschwassertank ausgestattet.

Zahlreiche Zuschauer waren zur Übergabe des roten Wagens zum Feuerwehrgerätehaus in Ehingen gekommen, die Musikkapelle Ehingen hatte eigens den Feuerwehrmarsch eingeübt. Pfarrerin Barbara Kündiger und Gemeindereferentin Judith Müller segneten das neue Fahrzeug.