Immer mehr Städte und Gemeinden stellen das Informationssystem für die Gemeinderatsarbeit auf elektronische Wege um. Jetzt schlägt auch Mühlhausen-Ehingen diesen Weg ein, wie in der jüngsten Sitzung beschlossen wurde.

Die Gemeinde wird ein Ratsinformationssystem einführen. Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag der Verwaltung in der jüngsten Sitzung im Rathaus von Mühlhausen-Ehingen.

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Mit der Einführung des Systems werde – wie in der Sitzung erläutert wurde – der gesamte Prozess der Vorbereitung, Durchführung, Protokollierung und Abarbeitung der Beschlüsse der Gemeinderatssitzung digital gestaltet. „Sowohl für Verwaltung als auch für die Gemeinderäte selbst ergeben sich viele Vorteile“, betonte Mühlhausen-Ehingens Bürgermeister Patrick Stärk in der Sitzung. So entfalle etwa die Zeit für den Postweg von Einladungen und Protokollen, auch sämtliche Unterlagen vergangener Sitzung seien jederzeit unkompliziert einsehbar.

Datensicherheit ist Thema

Ein Thema, das Nachfragen ergab, war die Datensicherung. Sie sei, so der Bürgermeister auch auf Nachfrage aus dem Rat, sei gewährleistet. Die Räte können wahlweise ein eigenes Gerät verwenden, um auf die Daten online zugreifen zu können, oder alternativ ein Zuschuss für ein Tablet oder Laptop beantragen. Denkbar sei auch, Leihgeräte anzuschaffen und an Ratsmitglieder auszugeben.

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Über das genaue Prozedere könne laut Gemeindeverwaltung noch zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Der Auftrag zur Umsetzung wurde zunächst an die Firma Somacos vergeben.