Seit 21 Jahren wird der Albert-Riesterer-Preis von der Gemeinde Mühlhausen-Ehingen für besondere Leistungen im Fach Geschichte an Schüler des Anne-Frank-Schulverbunds vergeben.

In diesem Jahr durfte Adrian Tress aus Eigeltingen diese Auszeichnung entgegennehmen. Bereits vor den Sommerferien hatte Bürgermeister Patrick Stärk Tress gratuliert. Nun wurde der Schüler im Rat mit der Urkundenübergabe geehrt.

„Leuchtendes Beispiel“

„Diese Verleihung macht mir Hoffnung“, sagte der Bürgermeister. Adrian sei ein leuchtendes Beispiel für viele Jugendlichen. „Er hat mit seinen Leistungen zutiefst überzeugt. Und das in einem Schuljahr, das nicht einfach war.“

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Stärk erinnerte an das Leben von Albert Riesterer (1898-1996), der von 1934 bis 1976 als Pfarrer in Mühlhausen-Ehingen war. Riesterer habe einen guten Draht zur Jugend gehabt, so Stärk. „In seiner Zeit wuchs die Zahl der Ministranten stark an“.

Er habe außerdem die Pfadfindergruppe gegründet und den Fußballverein trainiert. Von 1941 bis 1945 war Albert Riesterer im Konzentrationslager Dachau. 1959 wurde er zum Ehrenbürger von Mühlhausen-Ehingen ernannt.