Wenn die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen zum Mitmachen im Ferienprogramm lädt, stehen die Kinder parat. Und das vor der eigenen Haustür, denn sie werden mit dem Feuerwehrauto abgeholt. Trotz Badewetters waren in diesem Jahr wieder fast 40 Kinder bei der Aktion dabei.

Nach Ankunft an der Eugen-Schädler-Halle ging es gleich erlebnisreich weiter, die Jugendfeuerwehr demonstrierte den Teilnehmern einen Löschangriff. Der richtige Spaß begann für die staunenden Teilnehmer, als sie selbst das Strahlrohr in die Hand nehmen und den Wasserstrahl über die Wiese spritzen duften.

Wasser marsch!

Wasser marsch hieß es auch bei den Wasserspielen. Dabei ging es darum, mit dem Wasserstrahl Bälle über die Wasseroberfläche ins Tor zu befördern oder den Strahl gezielt durch eine Öffnung zu lenken. Schnell wurde klar, dass das gar nicht einfach ist, denn es gelang nicht immer, das Ziel zu erreichen.

Mit dem stellvertretenden Kommandanten Matthias Schellhammer leisteten 15 Aktive der Feuerwehr als Betreuer den Ferieneinsatz, unterstützt wurden sie tatkräftig von angehenden Feuerwehrmännern der Jugendfeuerwehr im Ort. "Nach dem Löschangriff gucken wir, wo wir helfen können", stand der neunjährige Nils beim Wasserfußball parat.

Mit ihm Julian und Mike, die vollen Einsatz brachten. "Wir machen auch schon mal mit", verriet Mike – voll in seinem Element, war er durchnässt von oben bis unten.

Was sagt man beim Notruf?

Neben den Spielen kam aber auch Wissenswertes rund um die Feuerwehr bei den Mädchen und Jungen gut an, denn auch Theorie stand auf dem Programm. Aufmerksam waren alle dabei, als die technische Ausstattung der Löschfahrzeuge und die Ausrüstung der Feuerwehrleute erklärt wurden.

Die Kinder wissen auch, was die 112 bedeutet und bewiesen, dass sie einen Notruf absetzen können. Interessiert schauten die Kinder auf Feuerwehrmann Adrian Pawlak, der zur Demonstration ihren fiktiven Notruf entgegennahm und erläuterte, worauf es ankommt.

Viele Kinder nicht zum ersten Mal dabei

Ein Programmpunkt kommt besonders gut an, und nicht zuletzt deshalb waren viele Kindernicht zum ersten Mal dabei. Simon konnte es gar nicht erwarten: "Ich darf mal in einem echten Feuerwehrauto sitzen", sagte er und fand es toll, dass während der Fahrt auch mal das Martinshorn aufheult.

Der fröhliche Nachmittag fand nach dem gemeinsamen Grillen einen krönenden Ausklang: Die Kinder stiegen nochmals in die Löschfahrzeuge, die jeden bis vor die eigene Haustür brachten.