Bürger, die innerhalb von Moos und seinen Ortsteilen mit dem Bus fahren, dürfen sich freuen: Die Gemeinde wird auch im kommenden Jahr die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs innerhalb der Orte fördern. Was so viel bedeutet wie: Das Ein-Euro-Ticket bleibt erst einmal bestehen.

Beginn im Januar 2019

Diese Entscheidung hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung getroffen. Seit Januar 2019 ist es in Moos und seinen Ortsteilen möglich, für den subventionierten Tarif von einem Euro die Busse innerhalb der Gemeindegrenzen zu nutzen. Damit soll der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gestärkt werden; und gleichzeitig die Bürger zum Umstieg auf den Bus animieren. „Wir müssen attraktive Angebote schaffen, damit die Bürger auf den Individualverkehr verzichten“, erklärte Bürgermeister Patrick Krauss in der Sitzung.

Bürgermeister Patrick Krauss: „Wir müssen attraktive Angebote schaffen, damit die Bürger auf den Individualverkehr verzichten.“
Bürgermeister Patrick Krauss: „Wir müssen attraktive Angebote schaffen, damit die Bürger auf den Individualverkehr verzichten.“ | Bild: Jarausch, Gerald

Gemeinde bezahlt Differenz

Die Gemeinde ermöglicht das preisgünstige Fahren mit dem Bus, indem sie den Differenzbetrag zu einem normalen Busticket in Höhe von 2,55 für Erwachsene und 1,45 Euro für Kinder trägt. Die Auswertung einer Statistik aus den zurückliegenden Monaten legt den Schluss nahe, dass das Angebot bei den Bürgern ankommt. So haben sich die Zahlen der ÖPNV-Nutzer grundsätzlich erhöht. Allerdings hat dieser Anstieg mit Beginn der Corona-Pandemie eine Delle erhalten. In diesem Jahr registrierte die Gemeinde bis einschließlich August immerhin noch 619 innerörtlicher Fahrten, die sie subventioniert hat. Der Gemeinde kostete das 971 Euro, um die Differenz auszugleichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kosten erhöhen sich aber

Nach Rücksprache mit dem Anbieter VHB soll das Angebot auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Allerdings erhöhen sich Kosten für die Kommune um fünf Cent pro Fahrt. Damit unterstützt Moos die Busnutzer innerhalb der Gemeinde mit 1,60 Euro pro Erwachsenem und 50 Cent für Kinder. Für Bürgermeister Patrick Kraus ist das Geld gut angelegt: „Die Investition lohnt sich“, sagte er. Der Gemeinderat sah das wohl auch so und entschied sich einstimmig für die weitere Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €