Ein geplanter Bebauungsplan für den Bereich „Seestraße Nord“ im Mooser Ortsteil Iznang muss nach der jüngsten Gemeinderatssitzung noch einmal überarbeitet werden. Dem Gremium fiel auf, dass eine generelle Festlegung der notwendigen Parameter in dem Bereich nicht zielführend ist, da sich in dem Bereich Wohngebäude befinden. Auf einzelnen großen Grundstücken ist eine zusätzliche Bebauung möglich. Mit den geplanten Festsetzungen wird innerhalb des Bestands eine Nachverdichtung möglich.

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Anlass der Planungen war ein Neubauvorhaben auf dem ehemaligen Anwesen der „Alten Wirtsstube“. Hier soll eine Seniorenwohnanlage mit 20 Wohneinheiten entstehen. Bei der Sichtung der Planungsunterlagen zu dem Bebauungsplan für den Gesamtbereich reifte im Rat schnell die Einsicht, dass die generellen Festsetzungen in vielen Fällen nicht sinnvoll sind. Zur Zeit sind dort 27 Wohneinheiten zu finden. „Auf vielen Flächen ist eine Erweiterung gar nicht möglich“, ließ Planerin Bettina Nocke in der Sitzung wissen.

Zu wenige Parkplätze

Hinzu kommt das generelle Problem, dass sich schon heute in dem Bereich ergibt: Der Mangel an Parkplätzen für Besucher sorgt in der Seestraße, die direkt am Ufer des Sees endet, schon heute für schwierige Verhältnisse. Mit einer zusätzlichen Bebauung ist auch von einer Verschärfung der Problematik auszugehen. Für Bürgermeister Patrick Krauss war das in der Sitzung indes nicht relevant: „Wenn dort jemand bauen möchte, dann muss er auch die entsprechenden Stellplätze nachweisen“, sagte er.

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Um nun für die betroffenen Grundstücke eine geeignete Regelung treffen zu können, wird ein Arbeitskreis die Festsetzungen im Bebauungsplan vorberaten. Jeweils ein Vertreter aus jeder Fraktion wird dabei mit der Planerin zusammen die konkreten Möglichkeiten erfassen. Dabei wird es unter anderem um die Gebäudehöhen, Bauformen und zulässigen Anzahlen der Wohnungen in den Wohngebäuden gehen. Ferner wird darin festgehalten, welche Flächen auch künftig freizuhalten sind.

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