Mooser Rettiche sind nicht nur auf dem Wochenmarkt und in den Lebensmittelregalen der Geschäfte begehrt. Auch von der Narrenzunft „Mooser Rettich“ sind viele begeistert. Die Hästräger mit ihren Rettichmasken und auch die Marktwieber oder Holzer der Zunft sind echte Sympathieträger, lebensfrohe Visitenkarten ihrer Gemeinde. So war es nicht verwunderlich, dass bei deren buntem Abend im Bürgerhaus kein Sitzplatz mehr frei blieb.

Wenn bei einigen Gästen zu Beginn die närrische Stimmung noch nicht so richtig in Fahrt gekommen war, dann riss sie der Fanfarenzug bei der musikalischen Begrüßung aus den Alltagsträumen. Ein tolles Debut gab die neue Rettichzunft-Präsidentin, Sandra Hugenschmidt, die sich mit humorvollem Reim vorstellte. Sie überzeugte mit einem souveränen Auftritt, bei dem sie bewies, dass sie das närrische Herz auf dem rechten Fleck hat.

Claudia Heck und Achim Flohr hatten sich viel über einen unverhofften Besucher vom Mars zu erzählen, der mit einem Ballon in Moos gelandet sein soll. Ein nicht gerade beliebter Gast (Nici Störmer) schwirrte in der vergangenen Saison immer wieder durchs Schwimmbad: Es war ein aggressiver Schnook (Schnake), der sich zuerst im Zeller Strandbad und danach bei den Nackten am Bora-Strand mit Blut vollsog. Auf dem Kirchstroßbänkle berichteten Claudia Wolf und Heidi Bruttel über unvorstellbare Begebenheiten aus dem Dorfgeschehen. Beim Pfarrer schien beispielsweise die Heizung defekt gewesen zu sein, bis festgestellt wurde, dass der Öltank leer war.

Nicht immer gern gesehene Gäste sind Schwäne im Schwimmbad, denn ihre Hinterlassenschaften sind überall verstreut. Trotzdem kommen die Touristen immer gerne wieder. Ein bekanntes Filmpaar bildeten Sylvia Massler und Heidi Bruttel als Heidi und Geissenpeter, die in lockerer und frischer Form die Moderation übernahmen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die „Deienmooser Gretleband“.