Der Obermeister der Dachdecker-Innung Konstanz-Waldshut-Schwarzwald-Baar, Rüdiger Fischer, hat alle Innungsmitglieder zur Hilfe für den Kollegen aufgerufen. Laut Polizeiangaben sei bei dem Brand am vergangenen Freitag einer der zwölf Mitarbeiter leicht verletzt worden. Es solle sich nach Polizeiangaben hierbei um den Mitarbeiter der Dachdecker-Firma handeln, der das Feuer entdeckte. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung.

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Die Baustellenfahrzeuge seien indes unbeschädigt geblieben. Doch es fehlen Inhaber Christoph Rixen und seinen Angestellten Materialien und Maschinen. Da wollen die Mitglieder der Innung aushelfen, so die Mitteilung.

Die Firma macht weiter

„Wir machen weiter“, betont Christoph Rixen in einer Presseerklärung am Montag und in einem Video auf Facebook, das ihn vor den verkohlten Resten seiner Lagerhalle zeigt. Die Arbeit auf den Baustellen werde fortgeführt. Eine Werkstatt und das Bürogebäude seien vom Brand nicht betroffen. Rixen hofft nun, dass die aus Köln angereisten Gutachter bald die Ursache des Brandes finden werden. Die vielen Hilfsangebote und Reaktionen würden sein Team und ihn ermutigen. Besonders bedankt sich Familie Rixen bei den Einsatzkräften der Feuerwehr von Moos, Radolfzell und Singen, bei Bürgermeister Patrick Krauss und den vielen Helfern aus der Nachbarschaft.

Brandursache weiter unklar

Auch am Montag nach dem Brand ist die Ursache des verheerenden Feuers noch ungeklärt, wie der Mooser Feuerwehrkommandant Dieter Wolf, der am Freitag die Einsatzleitung innehatte, auf Nachfrage des SÜDKURIER bestätigte. Er habe die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagt Wolf. Die Löscharbeiten haben sich seinen Angaben zufolge bis um 20 Uhr hingezogen. Um die Feuerwehrleute zu entlasten, seinen am Abend auch noch die Feuerwehr Gaienhofen zur Unterstützung angefordert worden. Durch die Gaienhofener Einsatzkräfte steigt die Anzahl an Feuerwehrleuten damit auf 85.