Die neue Sporthalle in Moos, die ab dem kommenden Jahr in Betrieb gehen soll, wird für ihre Nutzer nicht kostenlos zu haben sein. In der jüngsten Ratssitzung legte der Gemeinderat die Entgelte für die Nutzer fest. Generell wird zwischen dem Übungsbetrieb und Sportveranstaltungen von Vereinen und anderen Nutzern unterschieden.

Halle kann aufgeteilt werden

Das Finanzamt schreibt dabei eine Höhe der Entgelte vor, die denen der Sporthallenüberlassung in der Umgebung entsprechen. Unterschieden wird ferner, wieviel Platz die Nutzer zur Ausübung ihres Sports benötigen.

Die Halle kann als Drittel, zur Hälfte oder als ganzes angemietet werden. Auf diese Weise wird nicht nur eine bessere Auslastung erreicht, sondern es kleineren Gruppen ermöglicht, einen kostengünstigen Übungsbetrieb durchzuführen.

Keine Einwände gegen die Entgelte

Gegen die geplanten Entgelte hatten die sporttreibenden Vereine in Moos keine Einwände erhoben. So fallen für den Übungsbetrieb der Sportvereine pro Hallendrittel jeweils zwei Euro für eine halbe Stunde an.

Andere Nutzer, die die Halle sportlich nutzen wollen, müssen da deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ein jeweiliges Hallendrittel kostet 24 Euro pro Stunde, beziehungsweise pro Badmintonfeld werden 12 Euro und pro Basketballfeld 24 Euro berechnet.

Ab 90 Euro pro Veranstaltungstag

Einheimische Vereine können die neue Sporthalle auch für Sportveranstaltungen außerhalb des Übungsbetriebs nutzen. Pro Veranstaltungstag fallen dabei Mieten von 90 Euro (ohne Bewirtung), beziehungsweise 140 Euro (mit Bewirtung) an, wenn kein Eintritt von den Besuchern erhoben wird.

Mit Eintritt erhöhen sich die Beträge auf 150 Euro (ohne Bewirtung) und 200 Euro (mit Bewirtung). In den Entgelten sind die Kosten für Hausmeister, Belegverwaltung, Zutrittsverwaltung, Nutzung der Sportgeräte, der Heizung sowie die Strom- und Wasserbezüge enthalten.

Firma soll Reinigung übernehmen

Die Reinigung der Halle wird die Gemeinde Moos einem Spezialunternehmen antragen. Bei einer Angebotsabgabe hatten sich zwei Firmen beworben, die bei ihrer Preisfindung schon recht weit auseinander lagen. Da selbst die günstigere gute Referenzen vorweisen konnte und sie in der Region bekannt ist, sprach man sich für diese aus.

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Alternativ hätte sich der Gemeinderat auch für eine eigene Reinigungskraft aussprechen können, die dann bei der Gemeinde beschäftigt worden wäre. Allerdings stufte man die Kostenersparnis als zu gering ein. Zudem hätte man noch eine Reinigungsmaschine anschaffen und gewährleisten müssen, dass auch im Krankheitsfall ein Ersatz für das Personal vorhanden wäre.

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