Ganz im Zeichen der Ehrungen stand die Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr in Moos. Über eine Auszeichnung für seine 25-jährige Tätigkeit freute sich Wolfgang Leber. Hubert Bruttel bekam die Ehrenmedaille in Gold für seine 40-jährige Tätigkeit. Zur Feuerwehrfrau befördert wurde Nadine Engesser, zum Hauptfeuerwehrmann wurden Mirko Aufleger, Alexander Fredeke, Chris Fredeke und Patrick Wolf befördert. Karsten Honz wurde zum Löschmeister befördert und Oberlöschmeister wurde Wolfgang Leber.

Wolfgang Leber neuer stellvertretender Kommandant

Dieser wurde für das Amt des stellvertretenden Kommandanten mit 28 von 31 Stimmen gewählt. Martin Wolf, der das Amt die vergangenen fünf Jahre inne hatte, zog sich aus der Verantwortung zurück, will aber Mitglied der Feuerwehr Moos bleiben.

Keine Sorgen um den Nachwuchs

Hinsichtlich der Mitgliederzahl ist die Feuerwehr Moos gut aufgestellt. 50 Kameraden beteiligen sich in der Wehr. "Wir mussten in der Kinderwehr einen Aufnahmestopp verhängen, weil wir Freiwilligen mit 14 Kindern gut ausgelastet sind", erläuterte Gabi Wolf, Leiterin der Kinderwehr. Mit sieben Jungen und sieben Mädchen sei die Geschlechterverteilung ungewöhnlich ausgeglichen. Ähnlich sieht es bei der Jugendfeuerwehr aus. Mit neun Jungen und 15 Mädchen fällt hier die Geschlechterverteilung zugunsten der Mädchen aus. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Egger zeigte sich erfreut und überrascht: "So etwas kenne ich sonst von keiner Feuerwehr." Trotzdem ist Jugendleiter Joachim Nopper mit seinem Team voll ausgelastet.

v.l.: Kommandant Karl Wolf, Bürgermeister Peter Kessler danken Wolfgang Leber und Hubert Bruttel gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Andreaa Egger (rechts) für ihre langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr in Moos.
v.l.: Kommandant Karl Wolf, Bürgermeister Peter Kessler danken Wolfgang Leber und Hubert Bruttel gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Andreaa Egger (rechts) für ihre langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr in Moos.

17 Einsätze im Jahr 2017

Die Feuerwehr Moos blickt auf ein gutes Jahr zurück. Bei 17 Einsätzen mussten die Feuerwehrmänner ausrücken. "Bei allen Einsätzen sind die Angehörigen der Feuerwehr unbeschadet geblieben und ich hoffe, das bleibt auch so", sagte Kommandant Karl Wolf. An einen Einsatz erinnerte er sich gerne, als ein Hund von Feuerwehr und DLRG aus dem Eis befreit werden konnte. Übungen im ehemaligen Haus Gottfried in Moos seien sehr effektiv gewesen. "Da konnten wir uns ausprobieren", findet er. Weil das Gebäude abgerissen wird, konnten die Kameraden anleitern und das Aufbrechen von Türen trainieren.

Neues Servicezentrum in Planung

Ein Dankeschön ließ er jenen Feuerwehrleuten zukommen, die im vergangenen Jahr die Wartung der Geräte übernommen hatten. 263 Stunden brachten sie dafür auf. Künftig soll diese Arbeit weniger Zeit in Anspruch nehmen. Wie Andreas Egger betonte, sei ein Servicezentrum für alle Feuerwehren des Landkreises geplant, das die Feuerwehren bei der Wartung der Geräte entlasten soll. Dieses soll an die neu zu bauende Atemschutzübungsstrecke in Rielasingen-Worblingen angegliedert werden. Kreisbrandmeister Carsten Sorg prophezeite:" Die Feuerwehr im Landkreis steht vor einigen Veränderungen."

Die Wehr im Detail

Die Freiwillige Feuerwehr Moos ist eine Gesamtfeuerwehr, deren Mitglieder aus allen Teilorten der Gemeinde Moos stammen. Nach Zusammenschluss der Ortsabteilungen Bankholzen, Iznang, Moos und Weiler wurde ein neues, gemeinsames Feuerwehrhaus für die Gesamtfeuerwehr im Mooser Gewerbegebiet errichtet. Die Feuerwehr Moos besteht mittlerweile aus zwei Zügen. Die Mitglieder aus den ehemaligen Ortsabteilungen Weiler und Iznang bilden den Zug A, Mitglieder aus Bankholzen und Moos den Zug B.