Auf der Jahresversammlung des SC Bankholzen-Moos kündigte sich ein Generationenwechsel an. Nach zwanzig Jahren konnte Helmar Dummel, erster Vorstand des SC, die Leitung des Vereins in jüngere Hände legen. Michael Tröndle wurde zum Nachfolger gewählt. Insgesamt wurden vier der sieben Vorstandspositionen neu besetzt.

"Das war keine leichte Aufgabe, zumal der Drang zu ehrenamtlichter Tätigkeit heute nicht mehr so stark ausgeprägt ist", schilderte Dummel die Schwierigkeiten in den Gesprächen mit geeigneten Nachfolgern innerhalb des vergangenen Jahres.

Berufsleben macht Vereinsarbeit schwer

Es ist wie bei anderen Vereinen auch. Junge Männer und angehende Familienväter sind beruflich stark eingespannt und sollen flexibel einsetzbar sein. Eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem Verein fällt da schon schwer.

Michael Tröndle zeigte seine Ideen für die Neuausrichtung der Vorstandsarbeit beim SC Bankholzen-Moos auf: "Wir wollen die Vorstandsarbeit auf mehr Schultern verteilen als bisher." Die Aufgaben, die sich der neue Vorstand vorgenommen hat, seien anders nicht zu bewältigen.

Was der neue Vorsitzende plant

Natürlich stehe die Jugendarbeit ganz oben auf der Agenda. Dazu benötige man dementsprechende Ausrüstung und Ausbildung. Doch es gehe auch darum, den Spielern eine sportliche Heimat zu bieten. Der Aufstieg in die Bezirksliga würde die Bindung der Spieler an den Verein sicherlich nochmals stärken.

Weiteren Handlungsbedarf sieht das Team um Michael Tröndle auch im Bereich der Kommunikation. "Wir wollen nicht nur mehr miteinander reden und uns austauschen. Es ist notwendig, die PR- und Marketing-Arbeit noch stärker zu gewichten und auch in den sozialen Medien noch aktiver zu sein", stellt Tröndle dar.

Auch PR-Arbeit und soziale Netzwerke im Visier

Michael Schindler, frisch zum 3. Vorstand gewählt, führt weiter aus, dass man die nächsten zwölf Monate nutzen werde, um zu sehen, ob die jetzige Vereinssatzung an ein sich veränderndes Vereinsleben angepasst werden muss. Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen. Dazu braucht er die Unterstützung der Vereinsmitglieder.