Am Mittwoch ist es die Nachricht des Tages: Der Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung steht. Darauf folgen Lob und Kritik: Die künftige Opposition aus CDU, AfD und der Linken hält erwartungsgemäß nichts von ihm, der Mieterbund ist enttäuscht, Sozialverbände sehen gute Ansätze, Klimaschützern sind die Maßnahmen zu zaghaft, Industrieverbände äußern Zweifel an der Finanzierbarkeit.

Wie sehen es die beiden Bundestagsabgeordneten Lina Seitzl (SPD) und Ann-Veruschka Jurisch (FDP), deren Parteien an der Regierung beteiligt sein werden? „Die Verhandlungsteams aller Beteiligten haben in Tages- und Nachtschichten Großes geleistet“, schreibt Ann-Veruschka Jurisch in einer Stellungnahme. „Der Vertrag stimmt mich optimistisch, dass wir mit der Erneuerung unseres Landes starten können.“

Ann-Veruschka Jurisch, FDP-Abgeordnete des Wahlkreises Konstanz. Bild: Hanser
Ann-Veruschka Jurisch, FDP-Abgeordnete des Wahlkreises Konstanz. Bild: Hanser | Bild: Oliver Hanser

Besonders freue sie, dass die europäische Zusammenarbeit in der Frage der Klimapolitik eine wichtige Rolle spielen soll. „Im Koalitionsvertrag ist vom Ausbau der Bahn und der Elektrifizierung von 75 Prozent des Schienennetzes bis 2030 die Rede, hier erhoffe ich mir für unsere Region Fortschritt.“

Für sie als Mutter von Kindern im Schulalter spiele die Bildung eine wichtige Rolle: „Ich freue mich darüber, dass wir hier endlich den Mittelabruf entbürokratisieren und den Digitalpakt verlängern auf 2030, sodass die Modernisierung der Schulen zügig vorangehen kann.“

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Lina Seitzl betont die innovative Leistung des Vertrags. Er verkörpere Aufbruch und Fortschritt. „Die Parteien haben ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm vereinbart, das für sozialen Ausgleich sorgt und den Industriestandort Deutschland sichert. Mit der Bauoffensive sorgen wir dafür, dass sich die Wohnungsmarktsituation auch in unserer Region entspannt.“

Lina Seitzl, SPD-Abgeordnete des Wahlkreises Konstanz.
Lina Seitzl, SPD-Abgeordnete des Wahlkreises Konstanz. | Bild: Maximilian König

Außerdem werde die Koalition massiv in Bildung, Forschung und Digitalisierung investieren, um Innovationsfähigkeit zu erhöhen und Chancengerechtigkeit zu verwirklichen. „Ich freue mich darauf, als Bundestagsabgeordnete für unsere Region an diesen Vorhaben mitzuwirken.“