Der zehnjährige Clemens und die 13-jährige Marie haben den ersten Lockdown so überbrückt:

Clemens, welchen Sport hast du vor Corona getrieben?

Hauptsächlich habe ich Capoeira, das ist ein brasilianischer Kampfsport, gemacht, und einmal in der Woche bin ich auch zum Schwimmen gegangen.

Das könnte Sie auch interessieren

Konntest du denn deinen Sport in der schlimmsten Zeit der Corona-Krise überhaupt ausführen, und wenn nein, wieso nicht?

Nein, weil zu Capoeira viel Partnerarbeit gehört, und da hätte man natürlich die Abstandsregel nicht einhalten können. Außerdem hätte es in einem geschlossenen Raum stattgefunden, weil es noch zu kalt war, um draußen zu trainieren.

Hast du etwas Neues in Bezug auf Sport gelernt oder entdeckt, und wenn ja, was?

Ja, ich habe das Dirt Biken neu für mich entdeckt, das mir immer noch sehr viel Spaß macht.

Und wie kam es dazu?

Ich kam dazu, weil mich einmal ein Freund von mir gefragt hat, ob ich mit auf die Dirt Bike Piste kommen möchte. Ich bin einfach mal mitgekommen, und es hat mir total Spaß gemacht. Praktischer Weise ist die Piste nicht weit von uns entfernt, deshalb bin ich immer öfter mit meinem Freund hingefahren.

Marie, welchen Sport machst du?

Ich gehe einmal in der Woche zum Tanzen.

Wie lange konntest du aufgrund von Corona nicht tanzen?

Wenn man die Ferien nicht mitzählt, hatte ich drei Wochen Pause, also zum Glück nicht so lange.

Hast du das Gefühl, du bist in dieser Zeit schlechter geworden, oder hast du sonst eine Veränderung gemerkt?

Eigentlich habe ich keinen Unterschied zu vorher bemerkt, denn es waren ja auch nur drei Wochen.

Das könnte Sie auch interessieren

Hast du in dieser Zeit irgendeinen Ersatzsport gefunden?

Nicht direkt, aber unsere Sportlehrerin hatte uns ein paar Sportvideos aufgegeben, bei denen wir mitmachen sollten. Das habe ich zwei oder drei Mal gemacht.

Als dann dein Tanzen wieder anfing, welche Maßregeln musstet ihr dort einhalten?

Also, die Gruppen wurden verkleinert, die Fenster waren die ganze Zeit offen, und wir mussten natürlich den Sicherheitsabstand einhalten. Masken mussten wir zum Glück nicht aufziehen.