Im Drama um die Verzögerungen bei den Einstellungen von pädagogischen Aushilfskräften an der Singener Haldenwang-Schule für geistig und mehrfach behinderte Kinder zeichnet sich ein Ende ab.

Schulleiter Daniel Baerwind hatte jüngst im Schulausschuss des Kreistages darüber berichtet, dass wegen fehlender Verträge für Vertretungs- und Aushilfskräfte derzeit in sieben von 21 Klassen kein Nachmittagsunterricht möglich wäre. Dies stelle die betroffenen Familien vor große Herausforderungen, denn die behinderten Kinder benötigten in der Regel rund um die Uhr eine Betreuung.

Verträge sollen Schulamt und Schule vorliegen

Nun antwortet das Regierungspräsidium auf die Nachfragen dieser Zeitung. Demnach lägen inzwischen alle Verträge dem Staatlichen Schulamt und der Schule vor. Nach Angaben des Regierungspräsidiums seien vier Verträge mit Schuljahresbeginn bei der Schule eingegangen und drei Verträge eine Woche später. Bei der Bearbeitung einer Vielzahl von Anträgen am Staatlichen Schulamt und im Einzelfall wegen fehlender Bescheinigungen des Einzustellenden könne es aber zu Verzögerungen kommen.

Bewerber bevorzugen den städtischen Raum

Grundsätzlich gelte: Ohne Vertrag dürfe keine Krankheitsvertretung die Arbeit aufnehmen. Das Verfahren für die Versendung der Verträge sei für dieses Schuljahr vom Referat für Lehrereinstellung schon beschleunigt worden. Im Sonderschulbereich gebe es ein grundsätzliches Problem: Es seien ausreichend Stellen vorhanden, aber es mangle an Bewerbern, vor allem im ländlichen Raum. Bewerber würden lieber eine befristete Stelle im städtischen Raum annehmen als eine unbefristete im Hinterland.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €