Die Corona-Pandemie stellt bei vielen das Leben auf den Kopf – auch in unserer Region. Gerade in diesen Zeiten ist die Nachfrage nach seriösem Lokaljournalismus hoch, nach Informationen, die die Leser in der Region direkt betreffen. Wie die Nachrichten schnell zum Leser kommen, zeigen wir am Beispiel der Grenzschließung zur Schweiz im März.
1. Wir machen uns vor Ort ein Bild: Die Entscheidung wird am 15. März 2020 um 15 Uhr öffentlich: Deutschland soll am 16. März wegen steigender Corona-Infektionen die Grenze zur Schweiz schließen. Übertritte sind nur noch in Ausnahmefällen möglich. Aber was bedeutet das für Anwohner, Pendler oder Partnerschaften? SÜDKURIER-Redakteure sind an diesem Tag an der Grenze unterwegs und fragen nach.
Bild: SK

1. Wir machen uns vor Ort ein Bild: Die Entscheidung wird am 15. März 2020 um 15 Uhr öffentlich: Deutschland soll am 16. März wegen steigender Corona-Infektionen die Grenze zur Schweiz schließen. Übertritte sind nur noch in Ausnahmefällen möglich. Aber was bedeutet das für Anwohner, Pendler oder Partnerschaften? SÜDKURIER-Redakteure sind an diesem Tag an der Grenze unterwegs und fragen nach.

2. Wir recherchieren für unsere Leser: Es gibt viele Unsicherheiten, welchen Einfluss die Grenzschließung auf das Leben der Betroffenen hat. Auch in den Redaktionen des SÜDKURIER ändert sich die Planung – für die Tageszeitung und den Onlineauftritt. Im Vordergrund steht, die Leser zu informieren und ihnen so zu helfen, mit der neuen Situation klar zu kommen. Unsere Redakteure tragen zusammen, was wichtig ist und setzen sich mit Behörden und Betroffenen in Verbindung, wie hier Lokalredakteur Markus Baier aus Bad Säckingen.
Bild: Olheide, Monika

2. Wir recherchieren für unsere Leser: Es gibt viele Unsicherheiten, welchen Einfluss die Grenzschließung auf das Leben der Betroffenen hat. Auch in den Redaktionen des SÜDKURIER ändert sich die Planung – für die Tageszeitung und den Onlineauftritt. Im Vordergrund steht, die Leser zu informieren und ihnen so zu helfen, mit der neuen Situation klar zu kommen. Unsere Redakteure tragen zusammen, was wichtig ist und setzen sich mit Behörden und Betroffenen in Verbindung, wie hier Lokalredakteur Markus Baier aus Bad Säckingen.

3. Wir informieren schnell auf suedkurier.de: Minuten später stehen die ersten Informationen rund um die Grenzschließung auf suedkurier.de. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Region im Südwesten? Der eingerichtete Newsticker zur Corona-Pandemie wird von der Onlineredaktion, hier Contentmanagerin Uli Stamm, kontinuierlich aktualisiert. Der SÜDKURIER hat sich entschieden diese wichtigen Informationen für alle Nutzer von suedkurier.de kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Bild: Scherrer, Aurelia

3. Wir informieren schnell auf suedkurier.de: Minuten später stehen die ersten Informationen rund um die Grenzschließung auf suedkurier.de. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Region im Südwesten? Der eingerichtete Newsticker zur Corona-Pandemie wird von der Onlineredaktion, hier Contentmanagerin Uli Stamm, kontinuierlich aktualisiert. Der SÜDKURIER hat sich entschieden diese wichtigen Informationen für alle Nutzer von suedkurier.de kostenlos zur Verfügung zu stellen.

4. Wir passen uns schnell an: Auch bei den Kollegen in der Mantelredaktion sind Flexibilität und Schnelligkeit gefragt. Diese Entscheidung wird große Auswirkungen auf die Region haben. Chefredakteur Stefan Lutz (li.) und Politikchef Dieter Löffler (re.), hier im Newsroom, treffen eine Entscheidung. Die geplante Titelseite für die Montagsausgabe wird am Sonntagnachmittag verworfen. Die Schlagzeile lautet: „Deutschland macht die Grenzen dicht“.
Bild: SK

4. Wir passen uns schnell an: Auch bei den Kollegen in der Mantelredaktion sind Flexibilität und Schnelligkeit gefragt. Diese Entscheidung wird große Auswirkungen auf die Region haben. Chefredakteur Stefan Lutz (li.) und Politikchef Dieter Löffler (re.), hier im Newsroom, treffen eine Entscheidung. Die geplante Titelseite für die Montagsausgabe wird am Sonntagnachmittag verworfen. Die Schlagzeile lautet: „Deutschland macht die Grenzen dicht“.

5. Wir halten uns an die Regeln: Auch im SÜDKURIER wird nach der Corona-Verordnung gearbeitet. Leere Arbeitsplätze, Sicherheitsabstand und Video-Konferenzen gehören jetzt zum Arbeitsalltag. Im fast leeren Newsroom sitzen nur der Verantwortliche für das Print-Produkt Dieter Löffler und Layouter Aldo Gora.
Bild: Lutz, Stefan

5. Wir halten uns an die Regeln: Auch im SÜDKURIER wird nach der Corona-Verordnung gearbeitet. Leere Arbeitsplätze, Sicherheitsabstand und Video-Konferenzen gehören jetzt zum Arbeitsalltag. Im fast leeren Newsroom sitzen nur der Verantwortliche für das Print-Produkt Dieter Löffler und Layouter Aldo Gora.

6. Wir konferieren digital: Statt der täglichen Besprechungen im Newsroom, werden Stories und Themenauswahl per Video-Konferenz geplant. Viele Kollegen arbeiten im Homeoffice oder sind mit reichlich Abstand auf die Arbeitsplätze im Medienhaus verteilt. Alexander Michel, Chefredakteur Stefan Lutz, Marcel Jud, Dieter Löffler, Uli Fricker, Dominik Dose, Johannes Bruggaier und Sandro Kipar (von links oben nach rechts unten) besprechen, welche Nachrichten und Hintergründe für den Tag relevant sind.
Bild: Lutz, Stefan

6. Wir konferieren digital: Statt der täglichen Besprechungen im Newsroom, werden Stories und Themenauswahl per Video-Konferenz geplant. Viele Kollegen arbeiten im Homeoffice oder sind mit reichlich Abstand auf die Arbeitsplätze im Medienhaus verteilt. Alexander Michel, Chefredakteur Stefan Lutz, Marcel Jud, Dieter Löffler, Uli Fricker, Dominik Dose, Johannes Bruggaier und Sandro Kipar (von links oben nach rechts unten) besprechen, welche Nachrichten und Hintergründe für den Tag relevant sind.

7. Wir legen unseren Schwerpunkt auf regionale Nachrichten: Die Planung der Inhalte beschränkt sich nicht nur auf das Printprodukt. Täglich besprechen die Reporter in einer Konferenz mit dem Chef vom Dienst (CvD) Online Dominik Dose, welche Inhalte sie für suedkurier.de liefern können (v. li.: Uli Fricker, Mirjam Moll, Sebastian Küster, Dominik Dose, Uli Stamm). Der CvD Online plant die Veröffentlichung der Inhalte und hat dabei die Nutzer im Blick. Die Contentmanager der Onlineredaktion entscheiden, welche Story wo ausgespielt wird. Die Startseite ist dafür der prominenteste Sendeplatz. Das meiste sind regionale Stories aus den Lokalredaktionen und dem Mantel-Team.
Bild: Scherrer, Aurelia

7. Wir legen unseren Schwerpunkt auf regionale Nachrichten: Die Planung der Inhalte beschränkt sich nicht nur auf das Printprodukt. Täglich besprechen die Reporter in einer Konferenz mit dem Chef vom Dienst (CvD) Online Dominik Dose, welche Inhalte sie für suedkurier.de liefern können (v. li.: Uli Fricker, Mirjam Moll, Sebastian Küster, Dominik Dose, Uli Stamm). Der CvD Online plant die Veröffentlichung der Inhalte und hat dabei die Nutzer im Blick. Die Contentmanager der Onlineredaktion entscheiden, welche Story wo ausgespielt wird. Die Startseite ist dafür der prominenteste Sendeplatz. Das meiste sind regionale Stories aus den Lokalredaktionen und dem Mantel-Team.

8. Wir arbeiten bis zum Schluss an der Qualität: Wenn gegen Abend die Tageszeitungsseiten fertig sind, prüfen Redakteure und Korrektoren erneut die Qualität (hier Politikchef Dieter Löffler und Redakteurin Hildegard Linßen). Überschriften, Bilder und Rechtschreibung werden gegen 18 Uhr nochmal kontrolliert und bei Bedarf korrigiert.
Bild: Scherrer, Aurelia

8. Wir arbeiten bis zum Schluss an der Qualität: Wenn gegen Abend die Tageszeitungsseiten fertig sind, prüfen Redakteure und Korrektoren erneut die Qualität (hier Politikchef Dieter Löffler und Redakteurin Hildegard Linßen). Überschriften, Bilder und Rechtschreibung werden gegen 18 Uhr nochmal kontrolliert und bei Bedarf korrigiert.

9. Wir arbeiten die Nacht hindurch: Damit morgens die Zeitung auf dem Frühstücks-tisch  liegt, arbeiten Drucker und Auslieferer die Nacht durch. Nachdem die Druckplatten belichtet wurden, beginnt ab 20 Uhr der Zeitungsdruck. Marcel Krumbiegel kontrolliert das Einziehen der Papierbahnen in die Druckmaschine Cortina. Bis 1 Uhr sind mehr als 100.000 Zeitungsexemplare gedruckt.
Bild: Nina Kenda

9. Wir arbeiten die Nacht hindurch: Damit morgens die Zeitung auf dem Frühstücks-tisch liegt, arbeiten Drucker und Auslieferer die Nacht durch. Nachdem die Druckplatten belichtet wurden, beginnt ab 20 Uhr der Zeitungsdruck. Marcel Krumbiegel kontrolliert das Einziehen der Papierbahnen in die Druckmaschine Cortina. Bis 1 Uhr sind mehr als 100.000 Zeitungsexemplare gedruckt.

10. Wir informieren unsere Leser in aller Frühe: Schon ab 2 Uhr morgens können die Leser ihre aktuelle Lokalausgabe lesen – über die Digitale Zeitung auf Tablet oder Smartphone. Die SÜDKURIER-Zusteller, wie hier Tanja Strittmatter, sind täglich in der Region unterwegs, um den Abonnenten die gedruckte Tageszeitung zu bringen.
Bild: Holzwarth, Sandra

10. Wir informieren unsere Leser in aller Frühe: Schon ab 2 Uhr morgens können die Leser ihre aktuelle Lokalausgabe lesen – über die Digitale Zeitung auf Tablet oder Smartphone. Die SÜDKURIER-Zusteller, wie hier Tanja Strittmatter, sind täglich in der Region unterwegs, um den Abonnenten die gedruckte Tageszeitung zu bringen.

11. Wir schätzen die Lage für Sie ein: Am Tag der Grenzschließung besprechen die Redakteure morgens, was die neue Lage für die Woche ändert. Sie ordnen und gewichten die Themen und entscheiden, worüber mehr berichtet werden soll. Besonders Konstanz und der Hochrhein sind vom Grenzthema betroffen. Im Bild konferiert die Redaktion Waldshut (N. Talenta, K. Oldenburg, C. Seifert, J. Schlichter, v. li.).
Bild: Völk, Melanie

11. Wir schätzen die Lage für Sie ein: Am Tag der Grenzschließung besprechen die Redakteure morgens, was die neue Lage für die Woche ändert. Sie ordnen und gewichten die Themen und entscheiden, worüber mehr berichtet werden soll. Besonders Konstanz und der Hochrhein sind vom Grenzthema betroffen. Im Bild konferiert die Redaktion Waldshut (N. Talenta, K. Oldenburg, C. Seifert, J. Schlichter, v. li.).

12. Wir bleiben am Thema dran: Während der Grenzschließung sind die Bedingungen für Ein- und Ausreise nicht gleich klar. Noch Mitte April werden Betroffene an der Grenze zurückgewiesen. SÜDKURIER-Reporterin Mirjam Moll schreibt auf, wo die Hürden zwischen Bundesinnenministerium und Bundespolizei liegen und schafft Klarheit, hier im Oktober am Arbeitsplatz.
Bild: Scherrer, Aurelia

12. Wir bleiben am Thema dran: Während der Grenzschließung sind die Bedingungen für Ein- und Ausreise nicht gleich klar. Noch Mitte April werden Betroffene an der Grenze zurückgewiesen. SÜDKURIER-Reporterin Mirjam Moll schreibt auf, wo die Hürden zwischen Bundesinnenministerium und Bundespolizei liegen und schafft Klarheit, hier im Oktober am Arbeitsplatz.

13. Wir hören unseren Lesern zu: Viele Schicksale sind mit der Grenzschließung verbunden. Leser melden sich beim SÜDKURIER – über E-Mail, Telefon, Soziale Medien oder per Post. Im SÜDKURIER erscheinen zahlreiche Leserbriefe. Sylvia Ahlebrandt nimmt für die Redaktion Konstanz Anrufe entgegen. Auch über die Onlineredaktion läuft die Leser-Kommunikation.
Bild: Scherrer, Aurelia

13. Wir hören unseren Lesern zu: Viele Schicksale sind mit der Grenzschließung verbunden. Leser melden sich beim SÜDKURIER – über E-Mail, Telefon, Soziale Medien oder per Post. Im SÜDKURIER erscheinen zahlreiche Leserbriefe. Sylvia Ahlebrandt nimmt für die Redaktion Konstanz Anrufe entgegen. Auch über die Onlineredaktion läuft die Leser-Kommunikation.

14. Wir schreiben Geschichte auf: Mitte Mai werden die Grenzzäune weggeräumt. Vielen ist bewusst geworden, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist und wie eng wir mit unseren Schweizer Nachbarn verbunden sind. SÜDKURIER-Mitarbeiterin Gudrun Trautmann spricht in Bietingen im Mai mit einem Bundespolizisten über die Lockerungen.
Bild: Tesche, Sabine

14. Wir schreiben Geschichte auf: Mitte Mai werden die Grenzzäune weggeräumt. Vielen ist bewusst geworden, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist und wie eng wir mit unseren Schweizer Nachbarn verbunden sind. SÜDKURIER-Mitarbeiterin Gudrun Trautmann spricht in Bietingen im Mai mit einem Bundespolizisten über die Lockerungen.

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