Gelbe, blaue, grüne und weiße Zettel haben über die Zukunft der FDP im Landkreis Konstanz entschieden. Die Mitglieder haben am Freitag im Saal der Adler Post in Stockach die Parteimitglieder über ihren neuen Vorstand entscheiden sollen.

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51 stimmberechtigte Mitglieder waren an diesem Abend gekommen. Auch viele Neumitglieder wollten es sich nicht entgehen lassen, einen Vorstand zu wählen. Insgesamt habe die Partei im Landkreis nach der Bundestagswahl 290 Mitglieder, rund 40 seien in den letzten Wochen dazugekommen, erklärt Birgit Homburger, Vorsitzende der Kreis-FDP, noch vor Beginn der Veranstaltung. „Etliche sind noch im Aufnahmeverfahren“, sagt sie und huscht an ihren Tisch. Sie will zügig durch den Abend führen.

Die wohl wichtigste Wahlen an diesem Abend: die Wahl des oder der Vorsitzenden. Es gibt nur eine Kandidatin für den Job: Birgit Homburger. Auch wenn Homburger schon seit Jahren den Vorsitz inne hat, möchte sie sich kurz vorstellen, damit die Mitglieder wissen, wen sie sich „einkaufen“. Sie möchte sich für eine starke Demokratie einsetzen. „Demokratie ist ein mühsames Geschäft. Es ist mit Sicherheit keine einfache Staatsform, aber immer noch die Beste“, findet sie. Das fange schon auf der lokalen Ebene an. 2024 seien wieder Kommunalwahlen. Schon jetzt sei es daher an der Zeit, dass sich FDP-Mitglieder überlegen sollen, ob sie sich 2024 für den Kreistag aufstellen lassen wollen. Nach der kurzen Rede beginnt der Wahlgang. Das Ergebnis spricht für sich: 47 Mitglieder stimmen für Homburger. Es gibt drei Enthaltungen und eine Nein-Stimme. Damit ist Homburger für weitere zwei Jahre gewählt.

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