Die Polizei warnt: Gleich zwei Mal im Landkreis Konstanz tauschen gefälschte 20-Euro-Scheine auf. Das teilt das Polizeipräsidium Konstanz in einer Pressemitteilung mit. Vermutlich spricht ein und dieselbe Täterin Passanten an, und fragt diese, ob sie einen 20-Euro-Schein wechseln konnten.

Laut Polizeimeldung habe am Freitag, 5. Juni 2020, eine junge Frau eine 54-Jährige in der Scheffelstraße in Singen gebeten, die Banknote zu wechseln, um Zigaretten aus einem Automaten holen zu können. Die Geschädigte nahm den falschen 20-Euro Schein an sich und wechselte diesen.

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Kurze Zeit später um 16 Uhr fiel ein 37-jähriger Mann darauf hinein. Er wurde in der Poststraße in Radolfzell von einer Frau angesprochen, die ihn bat, den Schein zu wechseln, um Kleingeld für den Fahrkartenautomat zu haben. In beiden Fällen fiel den Geschädigten erst später auf, dass es Falschgeld bekommen haben.

Beschreibung der Täterin

Im Fall Singen wird die Unbekannte wie folgt beschrieben: 20-25 Jahre alt, 175-185 cm groß, schlank, dunkelblonde glatte Haare, mitteleuropäisches Aussehen, bekleidet war sie mit einer dunklen Weste, darunter ein T-Shirt, einer blue Jeans und Sneakers. Der Geschädigte aus Radolfzell beschreibt die Frau wie folgt: 170 cm groß, 17-20 Jahre alt, dunkelblonde, schulterlange Haare, sehr schlank, sprach deutsch mit Akzent.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Straftat handelt, wenn man Falschgeld in Umlauf bringt. Wer erwischt wird, muss mit einer Mindestfreiheitsstraße von einem Jahr geahndet. Zeugen, die Hinweise zu der unbekannten Frau geben können oder selbst Opfer geworden sind, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Konstanz (0 75 31) 99 50, in Verbindung zu setzen.