Ein schwerer Unfall hat sich auf die Autobahn 81 am Montagabend ereignet: Folge ist ein Todesopfer sowie mehrere teils schwer verletzte Personen. Ausgangspunkt war die Falschfahrt eines 61-Jährigen, wie die Polizei am späten Abend mitteilte.

Frontal zusammengeprallt

Ihren bisherigen Erkenntnissen zufolge ist der 61-Jährige gegen 17.30 Uhr an der Anschlussstelle Engen in die falsche Richtung auf die Autobahn aufgefahren. Er sei ein kurzes Stück in Richtung Autobahnkreuz Hegau gefahren. Im dreispurig ausgebauten Bereich sei es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem auf dem linken Fahrstreifen ordnungsgemäß in Richtung Stuttgart fahrenden Mercedes eines 60-Jährigen gekommen, erklärte die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Mercedes zunächst mit dem Heck in die Außenschutzplanke geprallt und in der Folge mit einem ebenfalls in Richtung Stuttgart fahrenden Mercedes eines 55-Jährigen kollidiert.

Feuerwehr mit schwerem Gerät

Durch die Aufprallwucht wurde der 61-Jährige so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Er musste von der Feuerwehr Singen, die mit 25 Kräften im Einsatz war, mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Der 60-jährige Mercedes-Fahrer sei schwer, seine 55-jährige Beifahrerin leicht verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Insassen im dritten beteiligten Auto im Alter von 55, 50 und 19 Jahren hätten sich leichte Verletzungen zugezogen. Der Rettungsdienst habe alle fünf Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.

An den Autos entstand Totalschaden

Die Polizei schätzt den Schaden an den Fahrzeugen auf mehr als 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Engen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von etwa fünf Kilometern Länge. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.