Sie habe sich schon gedacht, dass diese Wahl spannend werde, aber dass es für ihre Partei so spannend würde, damit habe sie nicht gerechnet. Ein bisschen mehr als fünf Prozent auf Bundesebene wäre gut. Auch im Vergleich zum Abschneiden 2017 mit 7 Prozent in der Erst- und Zweitstimme sei das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend. „Das ist kein Abend zum Feiern, aber wir haben im Wahlkampf gemacht, was wir konnten“, erklärte sie im Rückblick. Schockiert sei sie über das Abschneiden der AfD im Wahlkreis. Der Lagerwahlkampf sei ihrer Ansicht nach nicht zielführend gewesen und werde es nicht einfacher machen, eine Koalition zu bilden. Es sei ein Wahlkampf unter widrigen Bedingungen gewesen: Zwei Wahlkämpfe in einem Jahr sei ein bisschen viel für eine personenschwache Partei gewesen. Die Linken seien aber in Baden-Württemberg, was das Ergebnis angeht, sowieso nicht erfolgsverwöhnt.