Lust auf Pizza und ein Glas Rotwein in der Lieblingskneipe? Das ist zurzeit nicht möglich. Aber viele Restaurants kochen und backen jetzt auch für Zuhause. Beispielsweise die Konstanzer Seekuh von Marc Halla. Er und sein Mitarbeiter Jörg Kasper nehmen Bestellungen an – nur so kommen ihre Gäste in den Genuss ihrer Backkunst. Ein Anruf genügt, eine Viertelstunde später radelt man vorbei und holt sich seine Pizza ab. Manche Gastronomen, und längst nicht nur Pizzabäcker, die genau solch ein Angebot im Köcher haben, liefern auch nach Hause.

Gastronomie fehlt es an Umsätzen

Die Corona-Krise trifft die Gastronomie extrem hart. Was sie jetzt nicht an Umsatz macht, um die Pacht zu bezahlen, um die Zutaten zu kaufen, um die Mitarbeiter zu entlohnen, das können sie im Nachhinein, wenn die Krise vorbei ist, nicht einfach aufholen. Es ist ja nicht so, dass die Gäste nach der Krise das Doppelte essen. Der Umsatz, der jetzt fehlt, der kommt nicht wieder rein. Und ob der Vermieter bei der Miete etwas entgegenkommt, ist auch alles andere als wahrscheinlich.

Viele Restaurants bieten Gutscheine an

Wer daher sein Lieblingslokal nach dem Ende der Krise wieder besuchen möchte, der muss die Gastronomen jetzt unterstützen. Etliche Restaurants bieten an, ihre Küche nicht zu schließen, sondern weiterzukochen. Viele bieten Gutscheine an. Diese werden gleich bezahlt, das Essen gibt‘s dann nach der Krise.

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Mit den bezahlten Gutscheinen gewährleistet der Kunde, dass der Gastronom seine laufenden Kosten bezahlen kann, dass er, wie es im Jargon heißt, liquide bleibt. Auch für Ostern lassen sich manche Gastronomen einen besonderen Service einfallen: Geliefert oder abgeholt werden können nicht nur Pizzen.

Gourmet-Essen per Lieferservice

„Die Gäste können sich das fertig zubereitete Menü abholen und brauchen es zu Hause nur noch warm zu machen“, sagt Anna Wuhrer von der Falconera in Öhningen-Schienen. Auch über eine Lieferung ins Haus innerhalb des Landkreises ist der Gourmetservice möglich. Für Ostern allerdings war die Nachfrage so groß, dass die Falconera-Osterbox schon ausverkauft ist.

Und in Radolfzell-Moos bietet ein Restaurant – Hubert Neidharts Grüner Baum – eine originelle „Bleibdaheimkarte“. Dort kann man sich beispielsweise eine Bodenseefischsuppe mit Fischeinlage, Röstbrot, Käse und Sauce Rouille bestellen.

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