Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstag gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 33 bei Allensbach gekommen. Laut Polizei war eine 57-jährige Audi Q3-Fahrerin in Richtung Konstanz unterwegs, als der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache auf die linke Fahrspur geriet.

Dort sei er frontal gegen einen entgegenkommenden Mercedes geprallt, in dem sich ein 59-jähriger Fahrer und seine 58-jährige Beifahrerin befanden. Während der Mercedes zum Stillstand kam, prallte der Audi zunächst gegen die linke Leitplanke, schleuderte dann zurück auf die Straße und kippte dort auf die Seite.

Das Auto rutschte weiter, streifte einen entgegenkommenden VW-Bus eines 61-Jährigen sowie einen Renault-Kastenwagen, den ein 51-Jähriger fuhr. Herumfliegende Trümmerteile beschädigten dazu noch einen Audi Quattro, der sich ebenfalls im Gegenverkehr befand.

Die Bergung und Reinigung der Unfallstelle dauerte mehr als drei Stunden.
Die Bergung und Reinigung der Unfallstelle dauerte mehr als drei Stunden. | Bild: Kerstin Steinert

Die Unfallverursacherin erlitt nach Polizeiangaben schwere Verletzungen und musste von einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden. Die Insassen des Mercedes zogen sich leichte Verletzungen zu; vorsorglich kamen sie ebenfalls ins Krankenhaus. Insgesamt entstand an den beteiligten Autos Sachschaden, den die Polizei auf rund 75.000 Euro schätzte.

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Ein Staatsanwalt ordnete die Sicherstellung des Q3 an und beorderte eine Gutachterin an die Unfallstelle. Die stark befahrene B 33 musste für die Unfallaufnahme und Säuberung des umfangreichen Splitterfeldes für mehr als drei Stunden teilweise komplett gesperrt werden. Dadurch kam es, trotz Einrichtung einer Umleitungsstrecke durch den Ort, zu Verkehrsbehinderungen. Gegen 17.30 Uhr sollte die Bundesstraße wieder frei sein.

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