Gilt die Ausgangssperren Landkreis Konstanz jetzt oder nicht? Diese Frage beschäftigt viele Bürger im Kreis. Das Land Baden-Württemberg gibt die Entscheidung großenteils an die örtlichen Gesundheitsämter weiter. Das Land hat den Gesundheitsämtern vor Ort überlassen, dass diese nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umsetzen können, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge in einem Land- oder Stadtkreis bei einem diffusen Infektionsgeschehen überschritten werde.

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Zu berücksichtigen sei allerdings, dass alle bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen, die zur wirksamen Eindämmung der Verbreitung von Erkrankungen mit dem Coronavirus getroffen wurden, nicht gefährdet werden.

Keine Ausgangssperre für den Kreis Konstanz

Das Gesundheitsamt in Konstanz und die Kreisverwaltung haben folgendes entschieden: Es wird keine Ausgangssperre geben. Warum? Das erklärt Marlene Pellhammer, Pressesprecherin des Landratsamtes Konstanz wie folgt: „Der Landkreis kann nur eine Allgemeinverfügung umsetzen, wenn die Inzidenz bei mindestens 50 ist. Maßgeblich sind dafür die Angaben des Landesgesundheitsamts. Dort liegt der aktuelle Inzidenzwert für den Landkreis bei 48,5.“ Im Klartext heißt das: Die Ausgangssperre ist aufgehoben.

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Am Tag zuvor lag der Wert laut dem Landesgesundheitsamt bei 60,4. Damit sinkt der Wert seit längeren mal wieder unter den Schwellenwert von 50.