Die Bauaktivitäten der Deutschen Bahn haben am Dienstagmorgen die Gleisanlagentechnik an verschiedenen Bahnübergängen bei Allensbach so irritiert, dass Seehaszüge vor einigen Bahnübergangen automatisch gestoppt wurden. Der Fahrer muss in solchen Fällen sein Führerhaus verlassen und vor dem betroffenen Übergang die Fahrt von Hand freischalten.

Mit diesem Handikap sei der Seehas am Morgen in Radolfzell (regulär 6.50 Uhr) bereits mit 20 Minuten Verspätung gestartet, informierte Udo-Kurth, Sprecher der Seehasbetriebsgesellschaft, der SBB Deutschland GmbH. Zunächst baute sich die Verspätung im eingleisigen Pendelverkehr zwischen Konstanz und Radolfzell weiter auf. Zwei Kurse, 7.50 Uhr ab Radolfzell und 8.20 Uhr ab Konstanz, fielen wegen der Schrankenprobleme komplett aus, wie SBB-Sprecher Kurth bestätigte. Auch bei einigen anschließenden Verbindungen gab es noch Verspätungen.