Ganz schön eng hier: Wir sind in Stockach im Gerätehaus der Feuerwehr. Gerätewart Nico Schätzle zeigt, wo das Problem liegt: Links hängen die Übungsschutzanzüge für Chemieunfälle, rechts steht das Fahrzeug. Eigentlich aber wird der Raum für die Schlauchwäsche genutzt. Es ist einfach zu eng auf die Dauer, so können die Kameraden schlecht arbeiten.

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Ganz anders sieht's im Gerätehaus auf der Reichenau aus, die Halle ist geräumig und bietet Platz. Zu sehen ist auch die neue Absauganlage für Dieselrußemissionen. Sie schützt die Kameraden vor den Rußpartikeln, die beim Anlassen der Dieselfahrzeuge entstehen.

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In Stockach gilt es seit Jahren zu improvisieren. Hier stehen Waschmaschinen, gleichzeitig werden Jacken und Schläuche gelagert – das alles in der Fahrzeughalle. Gewöhnt sind die Kameraden den unbefriedigenden Zustand schon lang, berichtet Kommandant Uwe Hartmann, "man kommt immer irgendwie klar. Trotzdem kann es nicht so weitergehen"

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Ein weiterer Grund, warum die Stockacher sich ein neues Gerätehaus wünschen, ist die beengte Situation in den Umkleideräumen. Es sei extrem eng, sagt Uwe Hartmann, die Kameraden könnten auch keine Kleidung zum Wechseln im Spind deponieren. Geschlechtertrennung im Umkleideraum einzurichten, ist auch nicht möglich.

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So sieht ein geräumiger Umkleideraum aus: Thomas Baumgartner, Pressesprecher der Feuerwehr Reichenau zeigt die neuen Räume im Gerätehaus auf der Reichenau. Frauen haben einen eigenen Umkleideraum – und: hier gibt es Platz.

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Verwinkelt: Das Gebäude in der Zozneggerstraße 10 war von vornherein nicht für die Bedürfnisse einer Feuerwehr ausgerichtet. Entsprechend ist es verwinkelt, die Treppen sind steil, wie Kommandant Uwe Hartmann demonstriert. Das wäre nicht so schlimm, ist aber unpraktisch und kostet im Fall eines Einsatzes wertvolle Zeit.

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Geräumig ausgebaut: Besonders stolz ist Thomas Baumgartner auf das ausgebaute obere Stockwerk des Gerätehauses auf der Reichenau. Die Feuerwehrleute haben den Raum und die Küche in Eigenleistung ausgebaut, er war so im Plan nicht vorgesehen. Inzwischen finden hier Schulungen statt oder die Kameraden feiern.

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 Im oberen Stockwerk des Gerätehauses in Stockach räumt Gerätewart Joachim Weber die gereinigten Atemschutzmasken aus. "Wir haben hier überall improvisiert", erklärt Uwe Hartmann. Im Lauf der Jahre seien immer mehr Vorschriften hinzu gekommen, so dass für die verschiedenen Vorgaben jeweils ein Raum und eine Vorrichtung gefunden werden mussten.

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Das Herzstück der Feuerwehr Reichenau: der Funkraum. Thomas Baumgartner demonstriert, wie er hier Kontakt mit der Leitstelle und den Kameraden im Einsatz aufnimmt. Die Besonderheit der Anlage: sie ist vom ehemaligen Kommandanten selbst konstruiert und eingebaut worden.

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