Kreis Konstanz Sport-Vertreter warnen Landrat

Die Arbeitsgemeinschaft Sport im Landkreis Konstanz (Arge) warnt in einer Stellungnahme Landrat Frank Hämmerle, weitere Sporthallen als Notunterkünfte für Flüchtlinge zu nutzen. Die Arge Sport, die kommunale und Vereinsinteressen vertritt und zum Beispiel den jährlichen Kreissporttag ausrichtet, kündigt Widerstand an.

Bisher habe man die Einschränkungen des Schul- und Vereinssports kompensieren können. Sollte eine weitere Halle geschlossen werden, seien die betroffenen Vereine in ihrer Existenz bedroht und der gesetzlich verpflichtende Schulsport könne nicht mehr gewährleistet werden.

Die Arbeitsgemeinschaft appelliert, „dass bei der akuten Unterbringungsproblematik auch der Landrat darauf achten muss, dass sowohl in der Wahrnehmung der Sportöffentlichkeit, als auch in der Gesamtschau der Belastungen durch die Bürgergesellschaft sich alle gleichberechtigt wieder finden“. „Ansonsten erreichen wir Verhältnisse, die kaum mehr steuerbar sind und die wir alle nicht wollen“, warnen die Vertreter des Sports. Unterzeichnet ist der Brief an den Landrat vom Arge-Vorsitzenden Frank Schädler (Sportamtsleiter in Konstanz), Harald Schuster (Hallenreferent des Stadtsportverbands Konstanz), dem Stockacher Sportfunktionär Wolf-Dieter Karle und den drei Bürgermeistern Andreas Osner (Konstanz), Ute Seifried (Singen) und Monika Laule (Radolfzell).

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