Deutsche und Schweizer Hubschrauber haben am Dienstag im Grenzgebiet Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Manöver der Luftfahrzeuge mit Schwerpunkt im Landkreis Konstanz waren nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Konstanz Bestandteil einer Einsatzübung von deutscher Bundespolizei und Eidgenössischer Zollverwaltung (EZV).

Bei den Übungsmaßnahmen, die regelmäßig von beiden Sicherheitspartnern durchgeführt werden, kamen laut Mitteilung der Bundespolizei fünf Hubschrauber zum Einsatz. Ziel der Übung, die am Morgen begann, war das gemeinsame Training grenzüberschreitender Fahndungsmaßnahmen. Der Einsatz der Luftfahrzeuge stellt sicher, dass Bundespolizisten und Kräfte des Schweizer Zolls im realen Fahndungseinsatz innerhalb kürzester Zeit an verschiedene Einsatzorte gebracht werden können, um dort Personen und Fahrzeuge zu überprüfen.

Französische Beobachter vor Ort

Aber nicht nur das Einrichten und Betreiben von Kontrollstellen wurde am Dienstag gemeinsam und beidseits der Grenze geübt. Auch die Suche nach Personen per Hubschrauber und das Fotografieren aus großer Höhe waren Trainingsinhalte der Fortbildung, an der über 50 Angehörige der jeweiligen Sicherheitspartner beteiligt waren. Die Übung dauerte bis zum Nachmittag an. Die Hubschrauber stellten die Bundespolizei sowie der Schweizer Armee (im Auftrag der Eidgenössischen Zollverwaltung).

Erstmals landete im Rahmen der Übung auch ein Hubschrauber der französischen Gendarmerie Nationale auf dem Flugplatz in Stahringen. Die Gendarmerie habe die Übungsmaßnahmen „im Rahmen der guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Sicherheitsorganisationen“ beobachtet, heißt es in der Mitteilung der Polizei.