Das 14. Fährschiff für die Linie Konstanz-Meersburg wird ab sofort hergestellt: Auf der Werft Pella Sietas in Hamburg ist das erste Teil für das noch namenlose Schiff gefertigt worden. In der Hansestadt wird das Schiff im Rohbau fertiggestellt und im Frühjahr 2019 in Teilen nach Fussach in Vorarlberg geliefert.

Schiffsbau ist Heavy Metal: Ein Mitarbeiter der Pella Sietas Werft in Hamburg arbeitet am ersten Bauteil für die neue Fähre auf der Verbindung Konstanz-Meersburg.
Schiffsbau ist Heavy Metal: Ein Mitarbeiter der Pella Sietas Werft in Hamburg arbeitet am ersten Bauteil für die neue Fähre auf der Verbindung Konstanz-Meersburg. | Bild: Jörg-Peter Rau

Dort bauen Mitarbeiter der Werft dann den neuartigen Motor ein, der durch den Treibstoff LNG (Liquefied Natural Gas, Verflüssigtes Erdgas) neue Maßstäbe bei der Umwelfreundlichkeit setzen soll. Der finale Ausbau erfolgt dann im Jahr 2020 an der Mole in Konstanz-Staad.

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Auch ein großes Schiff fängt mal klein ein: Vorne rechts liegt das erste Blech für die neue Konstanzer Fähre. In der Halle der Pella Sietas Werft in Hamburg wäre Platz für zwei der neuen Fährschiffe.
Auch ein großes Schiff fängt mal klein ein: Vorne rechts liegt das erste Blech für die neue Konstanzer Fähre. In der Halle der Pella Sietas Werft in Hamburg wäre Platz für zwei der neuen Fährschiffe. | Bild: Rau, Jörg-Peter

In Hamburg drückte Oberbürgermeister Uli Buchardt als Aufsichtsratsvositzender der Stadtwerke Konstanz zusammen mit Werft-Geschäftsführerin Natallia Dean, Fährechef Stefan Ballier und Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Reuter den Knopf für das Ausschneiden des ersten Bauteils aus einer Stahlplatte.

Bild: Peter Allgaier

Ab Mitte 2020 soll die neue Fähre, die äußerlich stark an die "Lodi" erinnern wird, auf der Linie verkehren. Sie wird rund 17 Millionen Euro kosten – zum Vergleich: 2010 konnten die Stadtwerke die "Lodi" noch für gut 10 Millionen Euro bauen lassen.