Darauf achtet der Deutsche Zoll:
Für Grenzgänger gelten an ihren Arbeitstagen die Regelungen des kleinen Grenzverkehrs (Bewohner von Gemeinden, die weniger als 15 Kilometer Luftlinie von der Grenze entfernt sind). Die Freimenge ist auf 90 Euro pro Person beschränkt, hiervon dürfen nicht mehr als 30 Euro auf Lebensmittel des täglichen Bedarfs entfallen. Erlaubt sind 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 Gramm Rauchtabak. Alkohol und alkoholhaltige Getränke sind verboten. Barmittel ab 10.000 Euro sind schriftlich anzumelden.

Darauf achtet der Schweizer Zoll:
Für Grenzgänger gelten die allgemein gültigen Zollvorschriften. Persönliche Gebrauchsgegenstände und Reiseproviant können mitgeführt werden. Darüber hinaus gelten die erlaubten Freimengen. Größere Gerätschaften wie etwa technische Ausrüstung zur Erfüllung eines bestimmten Auftrags sind unbedingt zu deklarieren. 

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Zur Vereinfachung der Zollabläufe gibt es eine spezielle grüne Plakette, die sogenannte Sichtzollanmeldung. Sie ist an der Zollstelle erhältlich und gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe des Fahrzeugs zu legen. Die Plakette besagt, dass bestimmte Waren nur in der erlaubten Freimenge (zum Beispiel Fleisch 1 Kilogramm, Butter und Rahm 1 Kilogramm) mitgeführt werden. Die Freigrenze des Gesamtwertes aller Waren beträgt 300 Schweizer Franken.

Dienstwagen mit Schweizer Kennzeichen:
Der Gebrauch des Firmenfahrzeugs ist nur zulässig für Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Wohnort oder für die Ausführung von Aufgaben, die im jeweiligen Arbeitsvertrag beschrieben sind, etwa Kundendienst. Eine Kopie des Arbeitsvertrages ist mitzuführen.

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Wird der Firmenwagen auch privat genutzt, muss er in den freien Verkehr angemeldet werden, wodurch eine vom jeweiligen Auto abhängige Zoll- und Einfuhrumsatzsteuerschuld entsteht. Die Einfuhrdokumente für die Abfertigung in den freien Verkehr sind dann ebenfalls immer im Auto mitzuführen.