Kreis Konstanz Amerikanische Faulbrut: Gefährliche Seuche bedroht Bienen im Kreis Konstanz

Im grenznahen Ramsen im Kanton Schaffhausen ist die Amerikanische Faulbrut, eine gefährliche Bienenkrankheit, festgestellt worden. Daraufhin hat das Konstanzer Veterinäramt auf deutscher Seite sicherheitshalber einen Sperrbezirk eingerichtet.

Aufgrund eines Ausbruchs der Amerikanischen (bösartigen) Faulbrut in einem Bienenstand im schweizerischen Ramsen (Kanton Schaffhausen) hat das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Landratsamtes Konstanz Teile der Ortschaft Arlen (Gemeinde Rielasingen-Worblingen) und der Gemeinde Gailingen am Hochrhein zum Sperrbezirk erklärt. Das geht aus einer Mitteilung des Konstanzer Landratsamts vom Montagabend hervor.

Um die Tierseuche schnell und umfassend bekämpfen zu können, fordert das Veterinäramt alle Besitzer von Bienenvölkern im Landkreis Konstanz auf, den Bienenbestand an das Veterinäramt, Telefon (0 75 31) 800 20 10, sowie bei der Tierseuchenkasse zu melden, sofern dies nicht bereits über den Imkerverein geschehen sei. Alle Bienenvölker im Sperrbezirk seien unverzüglich amtstierärztlich zu untersuchen, so heißt es weiter. Eine zweite Untersuchung sei frühestens in zwei Monaten durchzuführen. Bis dahin dürften keine Tiere aus dem Bienenstand entfernt werden. Auch dürften Völker nicht von außerhalb in das Sperrgebiet gebracht werden.

Nach Angaben des Veterinäramts kann und darf die Amerikanische Faulbrut nicht therapiert werden. Die bakterielle Blutkrankheit führt zu einem langsamen Sterben der infizierten Völker. Auf Menschen ist sie nicht übertragbar. Der Verzehr des Honigs sei für Menschen unbedenklich, so informiert die Behörde.

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