Donnerstag, 2. April: 78 Corona-Patienten sind wieder gesund

Die Zahl der vom Landratsamt gemeldeten Coronainfektionen ist bis zum Donnerstagnachmittag auf 247 gestiegen – das sind 13 mehr als noch am Mittwochabend. Von den 13 neuen Fällen wurden zwölf durch positive Tests bestätigt und einer als klinisch-epidemiologisch eingestuft – das bedeutet, dass aufgrund von Symptomen und einer engen häuslichen Beziehung von einer Infektion ausgegangen wird. 22 Erkrankte werden stationär behandelt. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: 78 Corona-Patienten sind mittlerweile genesen.

Bauer bangen um ihre Ernte: Die Ausbreitung des Coronavirus setzt auch den Landwirten im Kreis Konstanz zu. Weil die Regierung ein Einreiseverbot für Erntehelfer aus Osteuropa verhängt hat, mangelt es den Betrieben an erfahrenen Arbeitskräften. Menschen, die aufgrund der aktuellen Lage ihren Beruf nur teilweise oder gar nicht ausüben dürfen, können die Landwirte jedoch unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Gastwirte stemmen sich gegen die Corona-Krise: Das öffentliche Leben liegt wegen der Coronakrise praktisch brach. Eine der Berufsgruppen, die davon besonders stark betroffen sind, sind die Gastwirte. Sie plagen große Sorgen und Zukunftsängste – und auch eine lange Tradition schützt nicht vor der Krise, wie unter anderem das Beispiel des Stockacher Hotels Fortuna zeigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittwoch, 1. April: Zahl der Coronavirus-Fälle steigt auf 203

Bis Dienstagabend hat sich die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis von 185 auf 203 erhöht. Von den 18 neuen Fällen sind nach Angaben des Landratsamtes 15 positiv auf das Virus getestet worden und bei drei Personen wird aufgrund der engen häuslichen Beziehung und der Symptomatik von einer Infektion ausgegangen. 60 Coronapatienten gelten mittlerweile als genesen.

Das Corona-Comeback der Dosenravioli: In Zeiten der Corona-Krise, in der Hamstern zum Volkssport geworden ist, greifen die Konsumenten verstärkt zu haltbaren Fertigprodukten. Davon profitiert das Maggi-Werk in Singen. Dort läuft die Produktion auf Hochtouren und es wurden bereits zusätzliche Nacht- und Samstagsschichten eingeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Dienstag, 31. März: Mindestens ein weiteres Todesopfer

Im Landkreis Konstanz gibt es einen weiteren bestätigten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Person sei im Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen verstorben, teilte das Landratsamt am Dienstagvormittag mit. Bei einem weiteren Todesfall im Konstanzer Klinikum bestehe nach Angaben des ärztlichen Direktors Marcus Schuchmann „ein hochgradiger Verdacht, dass der Patient an Covid-19 erkrankt war“ – das Testergebnis stehe jedoch noch aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Bei einem positiven Befund wäre es der dritte bestätigte Corona-Todesfall, nachdem bereits in der vergangenen Woche eine Person aus dem Kreis Konstanz in Freiburg an den Folgen einer Coronainfektion verstorben war.

Montag, 30. März: 185 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Bis Montagabend wurden im Landkreis Konstanz 36 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Hinzu kommen laut einer Mitteilung des Landratsamtes vier Personen, die nicht getestet wurden, bei denen aufgrund der engen häuslichen Beziehung und der Symptomatik aber von einer Infektion auszugehen ist. Nach dieser Zählweise steigt die Zahl der erkrankten Personen auf 185.

20 Personen werden laut Landratsamt stationär betreut, die anderen sind häuslich isoliert. 44 Personen gelten als genesen. Eine Person aus dem Kreis Konstanz ist in Freiburg in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben (siehe 26. März).

Hilfe für die Tafel: Ein Aufruf zur Unterstützung der Tafel Stockach in den Zeiten von Corona hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

Das könnte Sie auch interessieren

Verstöße gegen Corona-Verordnung: Beamte des Polizeipräsidiums Konstanz haben am Wochenende in den Landkreisen Konstanz, Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt.

Alleine von Sonntag- bis Montagmorgen ergaben sich laut der Mitteilung acht Ordnungswidrigkeiten und 23 strafbare Verstöße im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung und Paragraf 75 des Infektionsschutzgesetzes. Nach Einschätzung der Polizei schrecken auch die zu erwartenden hohen Bußgelder und Geldstrafen einzelne immer noch nicht ab, gegen die Verordnung zu verstoßen.

Eine Serviette, Baumwollfaden und ein klein wenig Geduld: Mehr braucht der Konstanzer Tierarzt Heinrich Preiß nicht, um einen wirksamen Mundschutz zu basteln. „Jeder Mundschutz ist wirksamer als gar kein Mundschutz“, sagt er.

Das könnte Sie auch interessieren

Sonntag, 29. März: Landwirte befürchten Ernteausfälle

Das Coronavirus macht der Landwirtschaft am Bodensee zu schaffen. Wegen Einreiseverboten könnten Erntehelfer aus Osteuropa auf den Feldern fehlen. Konstanzer Landwirte wappnen sich gegen Ernteausfälle.

Das könnte Sie auch interessieren

Weniger Patienten in der Corona-Krise: Auch in den Rehabilitationseinrichtungen der Stadt Radolfzell auf der Mettnau geht die Zahl der Patienten zurück.

Das könnte Sie auch interessieren

Samstag, 28. März: Nach neuer Zählweise 145 Coronavirus-Fälle

Bis Samstag wurden im Kreis Konstanz sieben weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Hinzu kommen laut einer Mitteilung des Landratsamts zwei Personen, die nicht getestet wurden, bei denen aufgrund der engen häuslichen Beziehung und der Symptomatik aber von einer Infektion auszugehen ist. Nach dieser Zählweise steigt die Zahl der erkrankten Personen auf 145.

Zwölf Personen werden der Mitteilung zufolge stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. 14 Personen gelten als genesen. Eine Person aus dem Landkreis ist in Freiburg in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben (siehe 26. März).

Bild: SK

Wie gut sind Flüchtende über die Coronavirus-Krise informiert? Über die neuen Corona-Vorschriften müssen auch die hier lebenden Flüchtlinge informiert sein – und zwar so, dass alle es verstehen. Für Monika Brumm, Leiterin des Amts für Migration und Integration im Landratsamt, und ihr Team ist das eine Herausforderung.

Das könnte Sie auch interessieren

Freitag, 27. März: 136 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Inzwischen haben sich im Kreis Konstanz 136 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das gab Landrat Zeno Danner bei einer Video-Pressekonferenz bekannt. Allerdings habe sich die Zählweise geändert: „Wir zählen jetzt alle Menschen, die im Haushalt mit einem positiv getesteten Covid-19-Patienten leben, auch zu den bestätigen Fällen.“

Das heißt: Ist ein Vater positiv getestet, zählen seine Frau und sein Kind, die zusammen mit ihm in der Wohnung leben, auch zu den Corona-Fällen. Extra getestet wird aber nicht. Neun der 18 neuen Fälle wurden positiv auf das Coronavirus getestet, bei den übrigen neun wird aufgrund der Symptomatik und ihrer engen häuslichen Beziehung zu den Infizierten ebenfalls von Infektionen ausgegangen.

Seit Donnerstagabend werden im Landkreis drei Patienten aus Frankreich stationär behandelt – zwei im Klinikum in Konstanz, einer in Singen. Mittlerweile sind auch einige Patienten aus dem Landkreis Konstanz in stationärer Behandlung. Vier Personen sind dabei in Konstanz, zwei weitere in Singen im Krankenhaus. Zwei von den Erkrankten werden auf Intensivstationen gepflegt.

Donnerstag, 26. März: 118 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Bis Donnerstagabend wurden dem Gesundheitsamt acht weitere bestätigte Corona­befunde gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Personen im Kreis steigt damit auf 118. Vier Personen werden stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Zehn Personen gelten als genesen.

Erstes Todesopfer hatte sich in Freiburg angesteckt: Die an den Folgen einer Coronainfektion verstorbene Person aus dem Landkreis Konstanz, die am Mittwochabend vom Gesundheitsamt gemeldet worden ist, war über 70 Jahre alt, wie die Behörde auf Nachfrage mitteilt. Die Person habe sich in Freiburg angesteckt und sei auch dort verstorben. Sie habe unter Vorerkrankungen gelitten. Zur Infektionskette und zu Kontaktpersonen wird noch ermittelt.

Premiere im Gemeinderat in Bodman-Ludwigshafen: Wegen der Corona-Krise hat der Rat Beschlüsse zu einem Scheunen-Abriss und dem Haushalt per Internet getroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Bis 20. April sind in Konstanz alle Wertstoffhöfe geschlossen. Doch vor manchem Tor stapelt sich der Müll. Im Netz gibt es heiße Diskussionen um das Thema.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittwoch, 25. März: Erster Todesfall im Landkreis durch Coronavirus

Im Landkreis Konstanz ist das erste Todesopfer zu beklagen, das in Verbindung mit einer Coronainfektion gestorben ist. Laut einer Mitteilung des Landratsamts starb die Person in Freiburg. Nähere Angaben zu Identität, Geschlecht und Alter machte die Behörde nicht. Bis Mittwochabend ist die Zahl der Erkrankten im Landkreis auf 110 gestiegen, da 15 weitere Befunde gemeldet wurden.

Bei elf Menschen liege ein labordiagnostischer Befund vor, vier Fälle seien nach klinisch-epidemiologischen Kriterien bestätigt worden. Vier Personen werden stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Sechs Personen gelten als genesen.

Dienstag, 24. März: 95 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Bis Dienstagabend wurden dem Gesundheitsamt vier weitere Corona­befunde gemeldet. Die Zahl der erkrankten Menschen im Kreis steigt damit laut Bericht des Landratsamtes auf 95. Vier Personen werden stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Sechs Personen gelten als genesen.

Erster Todesfall im Kanton Thurgau: Am Dienstag ist im Kanton Thurgau eine Person verstorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Es ist laut einer Mitteilung der Staatskanzlei der erste Todesfall im Kanton infolge des Coronavirus. Es handele sich um eine Frau mit Jahrgang 1933. Sie habe an verschiedenen Vorerkrankungen gelitten.

531 Kindern werden zurzeit im Landkreis in einer Notbetreuung versorgt. Tagesmütter bangen derweil um ihre finanzielle Zukunft und die Familienministerin kündigt Hilfen für Familien an.

Das könnte Sie auch interessieren

Montag, 23. März: 91 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Bis Montagabend wurden dem Gesundheitsamt sieben weitere Corona-Befunde im Landkreis Konstanz gemeldet – zwei davon am Sonntag, fünf am Montag. Die Anzahl der erkrankten Personen im Kreis steigt laut einer Mitteilung des Landratsamtes damit auf 91. Drei Personen werden stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Vier Personen gelten als genesen.

Ab Dienstag neue Corona-Hotline: Die Corona-Hotline des Landratsamts wird aufgrund der hohen Nachfrage deutlich ausgeweitet. Ab 24. März, können Fragen zum Thema Coronavirus von Montag bis Samstag zwischen 8 und 20 Uhr unter der Nummer (0 75 31) 800-7777 gestellt werden, schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung.

Strom, Wasser, Gas und Internet sind gesichert: Damit die Menschen im Kreis Konstanz auch während der Corona-Ausbreitung weiter zuverlässig mit Strom, Wasser, Gas und Internet versorgt werden können, haben Stadtwerke und Thüga schon längst erste Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter getroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Sonntag, 22. März: Polizei überprüft 226 Personen

Bei 114 Kontrollen hat die Polizei von Samstag bis zum frühen Sonntagmorgen im Kreis Konstanz 226 Personen und 45 Fahrzeuge überprüft. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums erläuterte, sei ein Teil der Kontrollen auf Basis von Zeugenmeldungen erfolgt. In 37 Fällen habe ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz vorgelegen, unter anderem hätten in Stockach und Bodman-Ludwigshafen zwei Friseurgeschäfte geöffnet gehabt. Die Betreiber hätten wohl von der Schließungsanordnung noch nichts gehört gehabt und stellten umgehend den Betrieb ein. (bub)

„Ode an die Freude“ als Zeichen der Zusammengehörigkeit: Auch in Stockach haben Menschen an der bundesweiten Beethoven-Aktion teilgenommen und auf Balkonen und aus Fenstern gespielt und gesungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie ein kleines Virus Paare und Verwandte trennt: Jahrzehntelang war für die Kreuzlinger und die Konstanzer die Grenze nur eine Formalität. Problemlos entstanden Beziehungen und wurden Kontakte gepflegt. Doch mit Corona steht plötzlich wieder ein Zaun zwischen den Menschen. Und so gehen sie damit um:

Das könnte Sie auch interessieren

Samstag, 21. März: 84 Coronavirus-Fälle im Landkreis

Bis Samstagnachmittag wurden dem Gesundheitsamt 15 weitere Corona-Befunde gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Menschen im Kreis steigt damit auf 84. Eine Person wird stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Vier Person gelten als genesen. Dies schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung.

In Singener Partnerstadt wird nach Impfstoff geforscht: Singens italienische Partnerstadt Pomezia spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dramatische Weise. Drei Einwohner haben bereits ihr Leben verloren, in der ganzen Stadt herrscht eine strikte Ausgangssperre. Aber es gibt auch gute Nachrichten aus Pomezia: Ein Forschungsinstitut, in dessen Laboren bereits ein Impfstoff gegen das Ebola-Virus entwickelt wurde, forscht an einem Impfstoff gegen Corona.

Das könnte Sie auch interessieren

Online-Gottesdienst aus Konstanz-Wollmatingen: In Zeiten der Corona-Krise setzt die evangelische Kirchengemeinde Wollmatingen eine seit längerem bestehende Idee um: Jeden Sonntag ab 10 Uhr wird sie einen Gottesdienst und parallel dazu einen Kindergottesdienst (Kigo) übers Internet senden.

Arbeiten am B33-Tunnel stehen weitgehend still: Nachdem eine Baufirma aus Polen wegen der Coronavirus-Pandemie abgezogen ist, versuchen die Planer nun, Ersatz zu finden.

Das könnte Sie auch interessieren

Freitag, 20. März: 69 Fälle im Kreis Konstanz

Bis zum Freitagabend ist die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis auf 69 gestiegen. Drei Erkrankte gelten inzwischen als genesen und konnten aus der häuslichen Isolation entlassen werden, teilt Helmut Eckert, Leiter des Kreisgesundheitsamts, mit.

Ein großes Ziel des Krisenstabs sei es, so Landrat Zeno Danner, die Corona-Tests im Landkreis erheblich auszuweiten. Außerdem sollen Unterbringungsmöglichkeiten sowohl für medizinisches Personal als auch für positiv getestete Personen und Verdachtsfälle, bei denen das Ergebnis noch aussteht, geschaffen werden – beispielsweise in nun leerstehenden Hotels.

Das könnte Sie auch interessieren

Regierung legt offene Grenzübergänge fest: Die Bundesregierung hat Orte festgelegt, an denen Grenzübertritte aus den Nachbarländern noch möglich sein sollen. Alle anderen Grenzübergänge bleiben vom heutigen Freitag an geschlossen. Die Liste ist auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums zu finden. Die Schweiz betreffend sind für die Region Konstanz folgende Übergänge aufgelistet:

Konstanz-Autobahn – Kreuzlingen Autobahn, Bietingen – Thayngen Strasse, Friedrichhafen Hafen (BZV), Flughafen Friedrichshafen (BPOL/BZV), Singen Bahnhof, Konstanz Kreuzlinger Tor – Kreuzlingen (BZV), Rielasingen – Ramsen (BZV), Gailingen West – Dörflingen Pünt (BZV), Konstanz – Schweizerischer Personenbahnhof.

Blutspender stehen in Stockach Schlange: Die Helfer vom DRK-Blutspendedienst freuten sich über eine Welle der Hilfsbereitschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

Donnerstag, 19. März: Neun weitere Coronavirus-Fälle

Bis Donnerstagabend wurden dem Gesundheitsamt neun weitere Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der erkrankten Menschen im Kreis steigt damit auf 62. Dies berichtet das Landratsamt.

Das könnte Sie auch interessieren

Konstanz verbietet Ansammlungen: Ab sofort sind in Konstanz alle Ansammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als fünf Personen verboten Dies gilt laut einer Stellungnahme von Oberbürgermeister Uli Burchardt für das gesamte Stadtgebiet. Die Stadt habe die Polizei bei dieser drastischen Maßnahme um Unterstützung gebeten. Der Schritt diene der Vermeidung einer Ausgangssperre für alle Konstanzer.

Das könnte Sie auch interessieren

Weniger Busse und Seehäsle-Züge: Nachdem die Schulen seit Dienstag geschlossen haben, gilt nun im Regionalbusverkehr ab Montag, 23. März, der Ferienfahrplan. Dies meldet das Landratsamt. Wegen der Grenzschließung zur Schweiz enden die Linien 200 und 403 bereits vor der Grenze.

Büsingen wird nicht mehr angefahren. In Gailingen endet die Linie am Jugendwerk, es werden alle Haltestellen bis zum Jugendwerk bedient. In Öhningen wird über die Haltestellen Endorf, Linde und Staldenstraße gewendet.

Das Seehäsle muss wegen fehlenden Fahrzeugführern auf einen Stundentakt umstellen. Jedoch wird anders als zu Ferienzeiten weiterhin mit zwei aneinandergekoppelten Fahrzeugen gefahren.

Mittwoch, 18. März: Zahl der Erkrankten steigt auf 53

Laut Landratsamt wurden dem Kreisgesundheitsamt bis Mittwochabend acht weitere Coronabefunde gemeldet. Die Zahl der Erkrankten im Landkreis sei damit auf 53 gestiegen. Eine der Personen werde weiterhin stationär betreut, die anderen seien häuslich isoliert. Eine Person gilt nach Angaben des Landratsamts als genesen. Detaillierte Angaben macht das Landratsamt zum Schutz der Erkrankten nicht.

Möglichkeiten für ehrenamtliche Hilfe: Den SÜDKURIER erreichen zahlreiche Anfragen von Lesern, die anpacken möchten. Aber welche Hilfeleistungen sind in Zeiten der Corona-Krise überhaupt sinnvoll? Wir zeigen, wie man sich im Hegau im Moment engagieren kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Einzelhandel in der Krise: Gemäß neuer Verordnung der Landesregierung müssen viele Einzelhandelsgeschäfte ab sofort geschlossen bleiben. Davon ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogeriemärkte, Banken, Geschäfte für Heimtierbedarf und Heimwerkermärkte. Auch Großhandelsmärkte sind von der Schließung nicht betroffen, und Handwerker und Dienstleister dürfen ihrer Arbeit weiter nachgehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Dienstag, 17. März: 45 Fälle im Kreis Konstanz

Inzwischen gibt es im Landkreis 45 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen. Behörden, Kliniken, Polizei und die Bürgermeister der Gemeinden im Landkreis haben sich über das weitere Vorgehen beim Umgang mit der Corona-Krise abgestimmt.

Das könnte Sie auch interessieren

Montag, 16. März: Vereinssport im Hegau steht still

Öffentliche Hallen und Sportstätten bleiben ebenso wie die Schulen zunächst bis 19. April geschlossen. Die Reaktionen der Vereine im Hegau und ihrer Mitglieder auf die Anordnung sind gemischt.

Das könnte Sie auch interessieren

Und auch die Mainau befindet sich im Krisenmodus: Wie sich die Corona-Gefahr bisher auf den Betrieb der Blumeninsel ausgewirkt hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Sonntag, 15. März: Unterwegs in Zeiten von Covid-19

Betreiber von Bussen, Bahnen und Schiffen setzen auf häufige Reinigung. In den Regiobussen werden keine Fahrkarten mehr verkauft, die Türen beim Fahrer bleiben geschlossen. Fahrgäste schützen sich durch Desinfektionsmittel, Handschuhe und Abstand. Und die Bahn will den Regionalverkehr offenbar schrittweise der sinkenden Nachfrage anpassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Samstag, 14. März: Was die Kliniken von Italien gelernt haben

Das Klinikum Konstanz legt bei der Vorbereitung auf die Behandlung Covid-19-Erkrankter besonders viel Wert auf die Optimierung der Sauerstoffversorgung. Diese habe nämlich in Italien oft zu Problemen bei der Versorgung der Patienten geführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Donnerstag, 12. März: Zehn bestätigte Coronavirus-Fälle

Das Landratsamt Konstanz meldet fünf weitere Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen auf zehn.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittwoch, 11. März: Fünf Fälle im Landkreis bestätigt

Bei den drei neuen Fällen handelt es sich um zwei Personen aus Konstanz und eine aus Gottmadingen. Laut Landratsamt haben sie sich während eines Aufenthalts in Südtirol und Tirol mit dem Virus angesteckt.

Das könnte Sie auch interessieren

Krankenhäuser im Landkreis Konstanz richten inzwischen spezielle Coronavirus-Stationen ein.

Das könnte Sie auch interessieren

Dienstag, 10. März: Zweite Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet

Das Landratsamt Konstanz meldet, dass sich ein Reiserückkehrer aus Tirol mit dem Erreger angesteckt hat. Die betroffene Person befindet sich in häuslicher Isolation.

Das könnte Sie auch interessieren

Freitag, 6. März: Erster Coronavirus-Fall im Landkreis

Seit Freitagabend, 6. März, ist klar: Der Coronavirus hat nun auch den Landkreis Konstanz erreicht. Der Infizierte ist Lehrer an einer Singener Schule. Offenbar hat er sich im Urlaub in Südtirol angesteckt. Nach seiner Rückkehr hatte er grippeähnliche Symptome und meldete sich bei seinem Hausarzt. In der Schule war er nach seiner Rückkehr nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Und auch der Kanton Thurgau meldet am 6. März einen ersten Coronavirus-Fall. Eine Ärztin aus dem Raum Kreuzlingen hat sich angesteckt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittwoch, 4. März: Landrat warnt vor Panik

Im Landkreis Konstanz gibt es weiterhin keinen bestätigten Fall. Landrat Zeno Danner mahnt zur Besonnenheit. Es bestehe die Gefahr, „dass sich alle verrückt machen“.

Das könnte Sie auch interessieren

Sonntag, 1. März: Hamsterkäufe und leere Regale

Die Regale sind leergeräumt. In vielen Drogerie- und Supermärkten gibt es kaum noch Desinfektionsmittel, Mundschutz und Lebensmittelkonserven.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittwoch, 26. Februar: Warten auf den Ernstfall

Behörden, Krankenhäuser und Hochschulen im Kreis Konstanz sind in Alarmbereitschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

Coronavirus in Deutschland

Die wichtigsten Informationen zur Lage in der Region und in ganz Deutschland sammeln wir für Sie in einem einem Extra-Ticker zur Corona-Krise.