Vier Personen sind beim Absturz einer kleinen Propellermaschine in Löhningen im Kanton Schaffhausen verletzt worden. Nach Angaben der Schaffhauser Polizei war das Flugzeug am Freitagabend gegen 19 Uhr auf dem Flugplatz Schmerlat in Neunkirch gestartet. Kurz darauf verlor die Maschine an Höhe und stürzte in Löhningen in ein Sonnenblumenfeld. Die verletzten Insassen, drei Männer und eine Frau, wurden nach Polizeiangaben mit zwei Rettungshelikoptern und Ambulanzfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Absturzursache und der Flugunfallhergang blieben vorerst unklar. Wie die Schaffhauser Polizei weiter informierte, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Daran beteiligt sind neben der Schaffhauser Polizei die Staatsanwaltschaft des Kantons sowie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) für Flugunfälle. Wie Radio Munot berichtete, war das Flugzeug erst vor wenigen Wochen gewartet worden. Das teilte der Präsident der Schaffhauser Segelfluggruppe, Albert Studerus, dem Schaffhauser Radiosender mit. Das abgestürzte Flugzeug gehört der Segelfluggruppe.

Der Pilot sei außerdem sehr erfahren. Er kommt aus dem Kanton Schaffhausen und kenne das abgestürzte Flugzeug des Typs Robin gut, erklärte Studerus im Gespräch mit Radio Munot. Die kleine Propellermaschine war nur eine Minute nach dem Start abgestürzt. Augenzeugen zufolge soll das Kleinflugzeug nach dem Start beim Abdrehen nach links an Höhe verloren haben. Im Flurgebiet Holzacker in Löhningen endete der Rundflug dann abrupt auf einem Acker.

Laut Polizei waren zur Rettung, Bergung und Unfallbearbeitung rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren des Wehrverbandes Oberklettgau und der Stadt Schaffhausen, des Feuerwehrinspektorates des Kantons Schaffhausens, der Ambulanz, der beiden Rettungshelikopter, der Staatsanwaltschaft, des Interkantonalen Labors, der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle und der Polizei im Einsatz.