Kanalarbeiten in der Mainaustraße

Einstimmig haben die Konstanzer Stadträte den Projektbeschluss für die Kanalerneuerung Mainaustraße/Dreherkurve gefasst. Laut Verwaltung muss der bestehende Mischwasserkanal in der Mainaustraße im Bereich der sogenannten Dreherkurve ab der Einmündung Hermann-von-Vicari-Straße stadtauswärts erneuert werden. Die Kosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro, es wird eine Kostenbeteiligung des Bundes beantragt.

Die Bauarbeiten sollen laut Stadtverwaltung im Dezember beginnen und im August 2022 abgeschlossen sein. Auto- und Busverkehr auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn werden dabei zeitweise auf die Gegenspur umgeleitet, der stadteinwärts fahrende Verkehr ab der Einmündung Staader Straße auf den Parkstreifen und daran anschließend auf den Radweg verlegt. Der offizielle Geh- und Radverkehr wird umgeleitet. Da der Ausbau in drei Abschnitten erfolgt, verschieben sich die Umfahrungsstrecken im Laufe der Bauarbeiten.

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Bebauungsplan Weiherhof Nord

Der Gemeinderat hat den Bebauungsplans „Weiherhof Nord, vierte Änderung“ und die örtlichen Bauvorschriften einstimmig bei einer Enthaltung als jeweils selbstständige Satzungen beschlossen. Auf dem Grundstück zwischen Businesspark, Max-Stromeyer-Straße und Bahnlinie sollen 144 Wohneinheiten sowie ein Pflegeheim und Gewerbeflächen entstehen, wie der SÜDKURIER bereits berichtete.

Der vorliegende Bebauungsplanentwurf sieht drei Mehrfamilien-Wohnanlagen, ein Gewerbegebäude sowie ein Pflegeheim vor. Baubeginn soll im Herbst 2021 sein. Der Gemeinderat hatte den Bebauungsplan bereits Ende März beschlossen. Die erneute Beschlussfassung wurde nötig, weil nach der öffentlichen Auslegung im Bebauungsplanentwurf redaktionelle Änderungen vorgenommen wurden. Diese stellen aber keine Planänderung dar, wie die Stadtverwaltung in der Vorlage ausführte.

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Neue Klärgasspeicherung für die EBK

Ebenfalls einstimmig haben die Stadträte Ja gesagt zum Projektbeschluss für die Erneuerung der Klärgasspeicherung auf dem Gelände der städtischen Entsorgungsbetriebe EBK. Die Ausschreibung für das Bauprojekt erfolgt öffentlich, die Bauleitung haben die EBK inne. Die Arbeiten sollen im März beginnen und im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Die Kosten für die Erneuerung der Klärgasspeicherung belaufen sich laut Verwaltung auf 1,62 Millionen Euro.

Geodaten für die Stadtplanung

Der Konstanzer Gemeinderat sprach sich auch einstimmig für ein Förderprojekt aus, bei dem Geodaten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus für eine klimaangepasste Stadtplanung genutzt werden sollen. Die Projektnebenkosten für die Stadtkasse belaufen sich auf rund 21.400 Euro, verteilt auf vier Haushaltsjahre ab 2021. Zudem beschlossen die Stadträte, für das Förderprojekt namens „Nutzung von Copernicus-Daten zur klimaresilienten Stadtplanung“ eine Stelle für die Projektsachbearbeitung zu schaffen, die zu 100 Prozent förderfinanziert wird und auf 32 Monate ab dem vorgesehenen Projektstart Anfang November befristet ist.

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