Die Betrachter sind fasziniert, während Klaus Hauser, der in Litzelstetten wohnt, schon wieder überlegt, was er auf dem Eisenbahn-Areal im elterlichen Garten noch verändern könnte. „Man ist nie fertig“, lacht er. Und genau das mache den Reiz des Hobbys Modelleisenbahn aus. Man habe immer etwas zu basteln und zu tüfteln. Die Ideen kämen automatisch.

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Als Sechsjähriger bekam er eine Eisenbahn der sogenannten Baugröße N geschenkt. „Wochenlang durfte ich nicht in den Keller“, erinnert er sich, denn der Herr Papa war mit dem Aufbau beschäftigt. Dann endlich durfte er damit spielen, allerdings „vorsichtig, unter Aufsicht“, denn die Bahn war sehr filigran.

Als Zwölfjähriger baute er sich dann selbst eine Anlage. Der Clou: Die raffinierte Konstruktion „schwebte über meinem Bett und ich konnte sie herablassen“, schildert er.

Die Modelleisenbahn im Garten der Familie Hauser in der Waldsiedlung zieht die Blicke der Passanten auf sich.
Die Modelleisenbahn im Garten der Familie Hauser in der Waldsiedlung zieht die Blicke der Passanten auf sich. | Bild: Scherrer, Aurelia

„Mit Lehre, Pubertät und Bundeswehr gab es eine Pause; die ganze Zeit stand die Anlage im Keller“, so Hauser. Vor etwa 20 Jahren packte ihn wieder das Fieber. Er trat in den frisch gegründeten Verein Eisenbahn-Freunde Allensbach ein, begann die Baugröße H0 zu sammeln und leistete sich ein Gartenbahn-Set, das rasch seine große Leidenschaft wurde.

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Die Kombination aus Natur- und Modellbahngestaltung liegt ihm im Blut und außerdem „führt nicht jeder Schienenfehler zur Entgleisung“, lächelt er. Vor allem seien Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn das Vorgehen sei nicht so perfektionistisch wie bei anderen Spurgrößen.