Da an Urlaub derzeit nicht zu denken ist, lässt Pooka Fay Urlaubsgefühle mit einem Wegweiser-Baum in der Wohnung aufkommen. „Ich bin letzten September von Porto nach Santiago de Compostela gelaufen und hab dort einen Wegweiser mit vielen Schildern gesehen“, berichtet Fay. Da sie gerne in der Natur unterwegs sei, fand sie es eine schöne Idee, sich an dieses Erlebnis aus unbeschwerten Zeiten zu erinnern.

Einen Wegweiserbaum an der Wand im Flur hängt bei Pooka Fay in der Wohnung.
Einen Wegweiserbaum an der Wand im Flur hängt bei Pooka Fay in der Wohnung. | Bild: Pooka Fay

Konstanzer schicken Steine auf Reisen

Auf Reisen gehen können nicht nur Menschen, sondern auch bemalte Steine wie die der Facebook-Gruppe „KonschtanzerSteine“. Bei der Bemalung der Steine ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Eines haben die Steine aber alle gemeinsam. Auf der Rückseite wird das blaue Symbol des sozialen Netzwerks Facebook mit dem Hashtag „KonschtanzerSteine“ aufgemalt.

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Danach werden die Steine in der Stadt verteilt und an verschiedenen Orten abgelegt. Das Ziel der Gruppe: Die Steine so weit wie möglich auf Reise zu schicken. Der Finder kann sie dann in der Ortsgruppe veröffentlichen, wo er den Stein gefunden hat.

Die Konstanzerin Petra Pezi macht mit und hat ihre Disney-Steine bereits am Seefunkgebäude, im Taborweg und in der Friedrichstraße verteilt.

„Konschtanzer Steine“: links und rechts mittig bemalt von Vesna Lazic, rechts oben und unten von Petra Pezi. Das Konstanzer ...
„Konschtanzer Steine“: links und rechts mittig bemalt von Vesna Lazic, rechts oben und unten von Petra Pezi. Das Konstanzer Wappen (rechts unten) hat es auch auf einen Stein geschafft. | Bild: Vesna Lazic und Petra Pezi

Mit Steinen kann man so einiges anfangen

Safiye-Eray Dogruoglu hat ebenfalls eine Aktion mit Steinen in Dettingen gestartet. Mit seinen Kindern legte er zwei Steine auf eine Mauer mit einem Hinweisschild, dass daraus eine Schlange entstehen kann. Mit zwei Steinen begonnen wird diese jeden Tag länger, worüber sich seine Kinder sehr freuen.

Hier der Vorher-Nachher Vergleich:

Safiye-Eray Dogruoglu hat mit seinen Kindern den Anfang der Schlange aus Steinen gemacht (links). Die Aktion fand bei den Dettingern ...
Safiye-Eray Dogruoglu hat mit seinen Kindern den Anfang der Schlange aus Steinen gemacht (links). Die Aktion fand bei den Dettingern offenbar Anklang und es werden immer mehr Steine dazu gelegt (rechts). | Bild: Safiye-Eray Dogruoglu

Konstanzer Rathaus in Diamont Painting Optik

Mit einer anderen Form von Malen als kreativer Zeitvertreib hat auch der nächste Tipp von Ursula Groeninger zu tun: Diamont Painting. Es sei wie Malen nach Zahlen, nur dass kleine Steinchen mit unterschiedlichen Farben und Symbolen auf die Klebefläche des Bildes gesetzt werden, beschreibt Groeninger.

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„Bei 30 verschiedenen Farben kann ich danach kein Orange oder Schwarz mehr sehen“, sagt sie und lacht. Für ihr aktuelles Werk hat sie als Motiv das Konstanzer Rathaus gewählt. Im Internet gibt es verschiedene Anbieter, die aus dem gewünschten Foto ein Set mit den Steinen erstellen und zuschicken.

Das Rathaustor in Diamont Painting Optik. Das Foto wurde von Fotograf Rolf Brecht aufgenommen und ist 70x35cm groß.
Das Rathaustor in Diamont Painting Optik. Das Foto wurde von Fotograf Rolf Brecht aufgenommen und ist 70x35cm groß. | Bild: Ursula Grueninger

Osternester zum Basteln

Etwas einfacher und nicht ganz so zeitaufwendig lassen sich die Osternester aus Pappmaché von Franziska Holzapfel basteln. Mit Sohn Valentin hat sie eines gebastelt.

Gefülltes Osternest aus Pappmaché von Franziska Holzapfel und Sohn Valentin.
Gefülltes Osternest aus Pappmaché von Franziska Holzapfel und Sohn Valentin. | Bild: Franziska Holzapfel

Balkonmöbel aufarbeiten

Nicht nur drinnen, auch draußen gibt es im Garten oder auf der Terrasse einiges zu tun. So auch bei Denise Stadler. „Ich habe es mal geschafft, meinen Balkon endlich herzurichten. Dazu fehlt mir sonst die Zeit. Ich habe alle Möbel geschliffen, mit frischer Farbe neu grundiert und Balkonpflanzen gepflanzt.“

So sahen die Balkonmöbel davor...

Bild 6: So kreativ sind die Konstanzer: Mit diesen zehn Ideen und Anregungen vertreiben auch Sie sich die Zeit an Ostern zuhause
Bild: Denise Stadler

... und danach aus.

Bild 7: So kreativ sind die Konstanzer: Mit diesen zehn Ideen und Anregungen vertreiben auch Sie sich die Zeit an Ostern zuhause
Bild: Denise Stadler

Paletten geben was her

Er verschönert nicht nur Terrassenmöbel, sondern stellt sie gleich selbst her: Der Reichenauer Martin Böhler. „Momentan sind Material, Zeit und Antrieb vorhanden. Selbst das Wetter passt“, sagt er erfreut. Mit seinem Sohn veredle er die Oberfläche mit einem Schwingschleifer.

Martin Böhler beim Abschleifen der Paletten. „Seit geraumer Zeit sammle ich für die Entsorgung vorgesehene Paletten. Diese eignen ...
Martin Böhler beim Abschleifen der Paletten. „Seit geraumer Zeit sammle ich für die Entsorgung vorgesehene Paletten. Diese eignen sich wunderbar als Brennholz zum Grillen am See. In letzter Zeit sind auch immer wieder wirklich schöne Modelle dabei, die zum Verbrennen fast zu schade sind.“ | Bild: Martin Böhler
Stück für Stück entstehen aus den einzelnen Paletten Gartenmöbel für den Sommer. Sohn Jakob packt mit an.
Stück für Stück entstehen aus den einzelnen Paletten Gartenmöbel für den Sommer. Sohn Jakob packt mit an. | Bild: Martin Böhler

Bei Familie Böhler kommt Langeweile daher so schnell nicht auf. „Die kommenden Tage werden wir noch ein paar weitere
Modelle und Modifikationen testen: Verstellbare Lehne und ausfahrbare Fußauflage à la Strandkorb“, sagt Böhler.
Die bisherigen Palettenmöbel können sich sehen lassen:

Bild 10: So kreativ sind die Konstanzer: Mit diesen zehn Ideen und Anregungen vertreiben auch Sie sich die Zeit an Ostern zuhause
Bild: Martin Böhler
Nicht nur Möbel lassen sich aus Paletten herstellen, wie dieser schöne Interim-Blumenständer von Vater und Sohn zeigt.
Nicht nur Möbel lassen sich aus Paletten herstellen, wie dieser schöne Interim-Blumenständer von Vater und Sohn zeigt. | Bild: Martin Böhler
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Alte Tradition aufleben lassen: Springerle backen

Zeit, Geduld und Leidenschaft braucht man nicht nur für die Herstellung von eigenen Möbelstücken, sondern nach Aussage von Andreas Auer genauso zum Springerle backen. Er nutzt die freie Zeit, um die Kekse zu backen und zu verschenken.

„Jetzt in der Corona-Zeit versuche ich mit dem wunderbaren Gebäck den Menschen etwas Glück und Freude zu schenken.“
„Jetzt in der Corona-Zeit versuche ich mit dem wunderbaren Gebäck den Menschen etwas Glück und Freude zu schenken.“ | Bild: Andreas Auer

„Viele kennen Springerle nur noch als Weihnachtsgebäck und nicht als Ganzjahres-Festtagsgebäck“, sagt Auer.

Mit großer Backleidenschaft und Präzision entstehen die handgefertigten See Springerle mit dem Bodensee als Motiv von Andreas Auer.
Mit großer Backleidenschaft und Präzision entstehen die handgefertigten See Springerle mit dem Bodensee als Motiv von Andreas Auer. | Bild: Andreas Auer

Klavier lernen braucht viel Zeit. Zeit, die jetzt viele haben

Muße, Geduld und viel Zeit braucht man beim Backen. Oder wie Romana Turbanisch beim Klavier spielen.

„Da ich mich in der Corona-Zeit produktiv beschäftigen wollte und immer wieder auf YouTube-Videos gestoßen bin, in denen andere Klavier gespielt haben, habe ich mich einfach mal an das Keyboard des Freundes meiner Mitbewohnerin hingesetzt. Es hat sehr viel Freude gemacht und Ruhe bereitet“, erzählt die 22-Jährige begeistert.

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Eine kleine Kostprobe zum Reinhören.

Video: Romana Turbanisch

Fotografieren in der Natur

Bei Marlies Lansche aus Dingelsdorf ist nicht das Ohr, sondern das Auge gefragt. Sie fotografiert sehr gerne und zieht öfters mit ihrer Kamera los.

„Jetzt gibt es ja gerade so schöne viele Motive“, schwärmt die Hobbyfotografin.
„Jetzt gibt es ja gerade so schöne viele Motive“, schwärmt die Hobbyfotografin. | Bild: Marlies Lansche
Früh morgens am Segelhafen in Dingelsdorf. „Das war eine ganz besondere Stimmung“, sagt Lansche.
Früh morgens am Segelhafen in Dingelsdorf. „Das war eine ganz besondere Stimmung“, sagt Lansche. | Bild: Marlies Lansche
Am Klausenhorn.
Am Klausenhorn. | Bild: Marlies Lansche

Sie könne es jedem empfehlen, mit der Kamera rauszugehen und die Augen offen halten, denn „es macht einfach riesigen Spaß.“ Zu ihren Lieblingsbildern zählt die badende Ente.

„Die Ente in der Dusche“ – so bezeichnet die Fotografin ihr Bild.
„Die Ente in der Dusche“ – so bezeichnet die Fotografin ihr Bild. | Bild: Marlies Lansche