Konstanz (as) Mit der Regalerie – Schatztruhe und Treffpunkt in einem – haben sich Monika Eich und Annette Mitzkat-Knöbl einen lang gehegten Traum erfüllt. Den kleinen Laden in Allmannsdorf verlassen die Kunden nur selten mit leeren Händen, denn die beiden Frauen bieten eine Vielfalt, bestehend aus Antiquitäten, Kunsthandwerk, Selbstgemachtem und Flohmarktartikeln jeglicher Art.

„Mein Großvater war Antiquitätenhändler in Biberach und mein Onkel hatte viele alte Schätze auf dem Dachboden“, erzählt Monika Eich und ihre Augen leuchten beim Gedanken an die vielen Raritäten. Um ihr Studium zu finanzieren, kaufte sie in Frankreich Antiquitäten ein und verkaufte diese wieder auf Flohmärkten in Deutschland. Ihre Freude an alten Sachen ist deutlich spürbar. Ihr Ziel war: „Wenn ich 60 Jahre alt bin, dann mache ich meinen eigenen Laden“, so Monika Eich. Ihre Freundin Annette Mitzkat-Knöbl ließ sich von der Leidenschaft für gut erhaltene, schöne Dingen mitreißen, und sie kamen auf die Idee, irgendwann einmal einen Scheunenverkauf zu machen.

Ihr Traum erfüllte sich dann schneller, als beide dachten. Die Buchhandlung in der Mainaustraße 178 schloss Ende vergangenen Jahres und der Vermieter suchte Nachfolger. Die Schließung der Buchhandlung bedauern Mitzkat-Knöbl und Monika Eich sehr, denn: „Es war ein echter Treffpunkt. Der fehlt uns so.“ Doch diese Lücke wollen sie mit der Regalerie, die sie ebenfalls als Treffpunkt etablieren möchten, schließen. Das Konzept stand rasch. Monika Eich ist vor Jahren in Holland auf diese Art Geschäft gestoßen, fand die Idee toll und wollte eine Regalerie in Konstanz etablieren. Im Geschäft werden lauter Regale aufgestellt. Unterschiedliche Anbieter können Regalflächen mieten. „Jeder Anbieter bekommt eine Liste mit Barcode versehenen Etiketten und macht selber die Preise für die Waren“, erläutert Monika Eich. Sie und ihre Kollegin geben die Artikel in die Kasse ein, sorgen für den Verkauf und die Anbieter können im Internet sehen, welche ihrer Waren verkauft wurden, um so rasch wie möglich weitere Produkte einstellen zu können.

Verschobene Eröffnung

So zumindest war der Plan. Doch dann kam Corona. Aus dem avisierten Eröffnungstermin 4. April mitsamt Eröffnungsfest wurde schon einmal nichts. „Es war richtig schlimm, dass es nicht losging“, so Annette Mitzkat-Knöbl. Bereits im März war alles fertig und die beiden Frauen hätten gerne losgelegt. Ihrem Vermieter sind die beiden sehr dankbar. Von sich aus habe er die Miete halbiert. Umso glücklicher waren die beiden, dass sie im Mai dann endlich ihr Geschäft aufmachen konnten. Mit Blick auf die Anbieter haben sie jedoch kurzerhand ihr Konzept angepasst, bis das Geschäft richtig angelaufen ist. Statt Regalmiete haben sie lediglich Provision für die verkaufte Ware verlangt. „Momentan stellen wir frei, ob sie Regalmiete zahlen oder uns Provision geben wollen“, so Eich.

Auf insgesamt 120 Quadratmetern bieten sie jetzt ein vielseitiges Spektrum an Nützlichem und Schönem, wobei der Fokus auf „nachhaltig und regional“ liege. Sie sind von den Werken der hiesigen Künstler – von Holzskulpturen und Filzhausschuhen über Portraits auf Pommes-Schalen bis hin zu „Leda und der Schwan“ von Peter Lenk – selbst begeistert. Gerade an Selbstgemachtem haben sie selbst ihre helle Freude, darunter handgestrickte Socken, welche eine ältere Dame macht, Damenoberbekleidung aus 100 Jahre altem Leinen sowie hausgemachtes Pesto. Das Sortiment reicht von Antiquitäten über Glas- und Porzellanwaren, Taschen, Schmuck, Bekleidung, Haushaltswaren bis hin zu Spielwaren.

Viele weitere Ideen

Monika Eich und Annette Mitzkat-Knöbl haben aber noch weitaus mehr vor, sobald die Corona-Krise einigermaßen überstanden ist und derartige Aktionen wieder gestattet sind. Monika Eich denkt zum Beispiel über Frauen-Abende nach. Für Hochzeiten seien mit Blumen umkränzte Bilderrahmen, in welche sich die Gäste stellten und hierin fotografieren lassen können, angesagt. Gemeinsam mit der Braut und deren Freundinnen würde sie solche Aktionen am Vorabend der Hochzeit gestalten wollen. Auch Lesungen in diesen Räumen, um ein wenig an die Buchladen-Tradition anzuknüpfen, wollen sie irgendwann anbieten. Wann das wieder gestattet sein wird, steht zwar noch in den Sternen, aber sicher ist: die zwei Unternehmerinnen Monika Eich und Annette Mitzkat-Knöbl haben jede Menge Ideen und stecken voller Elan und Tatkraft.

Sie bringen Farbe ins Leben

Nicht nur mit qualitätvoller Bettwäsche in unterschiedlichen Designs will Heinz Hasslinger vom Pssst Bettenhaus wieder Farbe ins Leben bringen. Bilder: Aurelia Scherrer
Nicht nur mit qualitätvoller Bettwäsche in unterschiedlichen Designs will Heinz Hasslinger vom Pssst Bettenhaus wieder Farbe ins Leben bringen. Bilder: Aurelia Scherrer

Konstanz (as) Sie sind wieder für die Kunden da, waren aber auch nie weg, die Teams des Pssst Bettenhauses und von Hasslinger Wohndesign rund um Inhaber Heinz Hasslinger. Die Mitarbeiter des Bettenhauses konnten auch während des Lockdowns zumindest den Testmatratzen-Service aufrecht erhalten. „Am Anfang habe ich mir viele Gedanken und Sorgen gemacht. Aber man muss sich schlichtweg mit der Situation abfinden und das Beste daraus machen“, stellt Heinz Hasslinger, der bereits in dritter Familiengeneration das Unternehmen Hasslinger Wohndesign und zudem die Pssst Bettenhäuser führt, im Hinblick auf die Corona-Krise fest. Auch er musste Kurzarbeit einführen, Entlassungen kommen für ihn aber nicht in Frage. „Ich trage soziale Verantwortung und will nicht, dass mein Personal leidet“, sagt er aus Überzeugung.

Froh und erleichtert sind Heinz Hasslinger und seine Mitarbeiter, dass beide Geschäfte jetzt wieder öffnen und den Service unter Berücksichtigung aller notwendigen Vorkehrungen leisten können. Da die Schweizer Kunden noch nicht in Konstanz einkaufen dürfen, was sich auch bei Hasslingers Firmen deutlich bemerkbar macht, so bringt es doch der einheimischen Kundschaft den großen Vorteil, dass die fachkompetenten Mitarbeiter sich mehr Zeit als sonst für ihre Kunden nehmen können. Und die Beratung ist in allen Belangen um das schöne Wohnen und vor allem den erholsamen Schlaf unverzichtbar.

Es gibt viele Gründe, warum gerade jetzt ein idealer Zeitpunkt ist, einen Einkaufsbummel zu unternehmen. Heinz Hasslinger will nämlich mit Hasslinger Wohndesign beispielsweise wieder Farbe ins Leben bringen. „Gerade jetzt, wo empfohlen wird, möglichst daheim zu bleiben und viele im Homeoffice sind, ist es doch schön, wenn man sich sein Zuhause entsprechend verschönert“, findet er. Dem Cocooning – eine vor Jahren geprägte Trend-Bezeichnung – komme jetzt eine noch tiefere Bedeutung zu. Schicke Designer-Tapeten fernab von 08/15 präsentiert Hasslinger ebenso wie Teppiche und weitere Bodenbeläge. Auch die Auswahl an Fensterdekoration – von Plissee über vielseitige Beschattungsvarianten bis hin zu Insektenschutz – ist groß. Richtig bunt kann es in den Bädern werden, denn Frottierwaren, darunter natürlich pünktlich zur beginnenden Sommersaison modische Strandlaken, führt er in den facettenreichsten Farben.

Beim Thema Farbe denkt Heinz Hasslinger auch sofort an seine Pssst Bettenhäuser in Konstanz und Singen und das ausgewählte und vielseitige Sortiment an Bettwäsche, mit denen jeder sein Schafzimmer aufpeppen könne. „Es sind richtige Gute-Laune-Farben“, findet Heinz Hasslinger und präsentiert neben den floralen Desings die zeitlose Bassetti-Bettwäsche. Kunstliebhaber kann er ebenfalls glücklich machen, beispielsweise mit der van-Gogh-Serie.

Wichtiges Probeliegen

Um es sich so gemütlich wie möglich zu machen, sei auch ein gutes Schlafsystem wesentlich, sagt Heinz Hasslinger. Generell sei es wichtig, dass man sich abends auf das kuschelige Bett freue und am nächsten Morgen ausgeruht aufwache. Heinz Hasslinger bietet in seinen Pssst Bettenhäuser eine riesige Auswahl an Schlafsystemen, denn: „Wir fixieren uns bewusst nicht auf etwas Spezielles, sondern bieten eine breite Palette zum testen an, denn jeder Mensch ist ein Individuum. Unser Ziel ist es, für jeden ganz individuell das auf seinen Körper und seine Bedürfnisse zugeschnittene Bettsystem zu finden“, stellt Heinz Hasslinger fest. Das Ideale zu finden „geht nur durch Probeliegen, Ausprobieren und Fühlen, einhergehend mit kompetenter Beratung“, sagt der Fachmann.

„Wichtig, gerade in der jetzigen Zeit, ist, auch auf die Betthygiene zu achten“, bemerkt Heinz Hasslinger bezüglich der Corona-Pandemie. Als Beispiele führt er waschbare Schonbezüge für Kissen und Decken sowie Matratzen-Auflagen an. Im Hinblick auf die warme Jahreszeit rät er dazu, auf eine leichtere Zudecke umzusteigen. Auch in diesem Segment führt das Pssst Bettenhaus eine umfangreiche Auswahl. Die fachkundige, eingehende Beratung ist in den beiden Geschäften selbstverständlich.

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