Rückblick auf den vergangenen Winter: Damals brachte die sibirische Kälte wochenlange frostige Temperaturen zum Teil weit unter dem Gefrierpunkt, sodass der Gnadensee, der Bereich des Bodensees zwischen Reichenau und Hegne, für einige Tage im Februar gefror. Die Eisschicht war sogar stabil genug, um hunderte Menschen zu tragen. Diese nutzten die Gelegenheit zum Schlittschuhfahren oder Eishockeyspielen.

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Dies wird in absehbarer Zeit jedoch nicht wieder möglich sein. Wie Uwe Schickedanz, Leiter der regionalen Wetterberatung des Deutschen Wetterdienstes erklärt, ist die sich anbahnende Kälteperiode durch die Polarluft immer noch zu mild, um den See gefrieren zu lassen. „Dafür ist eine längere Frostperiode mit Temperaturen von minus fünf Grad oder noch kälter notwendig. Solch eine Kälte ist derzeit aber nicht in Sicht.“

Stattdessen erwartet der Meteorologe Temperaturen um den Gefrierpunkt. „Das reicht bei weitem nicht“, sagt Schickedanz, der sich sich mit seiner Einschätzung auf die kommenden sieben Tage bezieht. Weiter im Voraus könne er das Wetter nicht seriös vorhersagen. Dass der Winter in den kommenden Wochen nochmals deutlich kälter wird und der See gefrieren könnte, ist also nicht gänzlich ausgeschlossen.

Glättegefahr in der Region

Schlittschuhfahrer können also lediglich abwarten und hoffen, Autofahrer müssen in den kommenden Tagen hingegen besonders achtsam sein. Der Wetterumschwung kann im Bereich Konstanz für Gefahr durch Glätte auf den Straßen sorgen, vor allem durch gefrierenden Regen am Abend.

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