Rund ein Jahr nach dem dubiosen Kauf von 40 Kälbern über das Internet ist ein Jugendlicher vom Amtsgericht Konstanz freigesprochen worden. Er könne nicht strafrechtlich belangt werden, weil er schuldunfähig sei, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Der 18-Jährige musste sich unter anderem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten, weil er sich nicht um die Kälber gekümmert hatte. Wieso er für nicht schuldfähig erklärt wurde, konnte der Sprecher nicht sagen, weil der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

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Die Kälber waren aus Niedersachsen auf einen leerstehenden Hof nahe Konstanz gebracht worden. Dutzende fanden nach dem Kauf den Tod. (dpa)