Das Wahlamt der Stadt Konstanz weist darauf hin, dass eine private Initiative aktuell Unterlagen in den Umlauf bringt, die den offiziellen Briefwahlunterlagen farblich ähneln. Manuela Leirer von der Wahlleitung erklärt: „Wir möchten vermeiden, dass Missverständnisse entstehen und Bürger und Bürgerinnen glauben, sie hätten schon gewählt, obwohl sie die offiziellen Unterlagen vielleicht noch gar nicht erhalten haben.“

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Die Stadt Konstanz bittet daher Wahlberechtigte, die Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl beantragt haben, zu überprüfen, ob sie die richtigen Dokumente erhalten und korrekt ausgefüllt haben, sofern sie ihre Unterlagen bereits bekommen haben.

Auf dem Briefumschlag, in dem die amtlichen Briefwahlunterlagen verschickt werden, ist „Amtliche Wahlsache“ aufgedruckt, außerdem ist der Absender die Projektgruppe Wahlen der Stadt Konstanz. Die offiziellen Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl am 26. September werden seit dem 23. August verschickt, teilt die Stadtverwaltung mit.

So erkennen Sie den Unterschied

Bei den Unterlagen der privaten Initiative handle es sich um einen roten Stimmzettelumschlag, einen blauen Versandumschlag sowie einen rosafarbenen Stimmzettel, auf dem die eigene Meinung zu vier Fragestellungen abgefragt wird. Der blaue Wahlbriefumschlag der Initiative sei mit deren Logo gekennzeichnet, schreibt Sina Wamsler vom Pressereferat der Stadt Konstanz.

Bundes- und Landeswahlleitung sind über diesen Vorgang informiert. In einer Mitteilung heißt es: „Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte, um gegen die Versendung der Unterlagen vorgehen zu können.“ Zudem würden keine Symbole staatlicher Stellen genutzt. Die Landeswahlleitung halte außerdem eine Verwechslung der Unterlagen der Initiative mit den Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl für nahezu ausgeschlossen.

Sollten dennoch Zweifel bestehen, ob es sich bei Ihren um die offiziellen Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl handelt, können sich Wahlberechtigte bei der Projektgruppe „Wahlen der Stadt Konstanz“ unter der Telefonnummer (07531) 900-3333 melden.

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