Beamte des Polizeireviers Konstanz und der Stadt Konstanz haben gemeinsam in den letzten Tagen und Wochen vermehrt Kontrollaktionen durchgeführt und „das mit teilweise bemerkenswerten Ergebnissen“, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei Konstanz heißt.

Hintergrund sind trotz insgesamt weniger Unfällen gestiegene Unfallzahlen bei Radfahrern und die Zunahme von Verletzten im vergangenen Jahr.

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Am Mittwoch sind in der Hafenstraße innerhalb weniger Stunden 69 Verwarnungen gegen Radler ausgesprochen worden, die in der Unterführung der Marktstätte auf dem Fahrrad unterwegs waren.

Zum Teil seien die Radler dort mit „recht schnittigem Tempo“ erwischt worden, schreibt die Polizei. Dabei ist dieser Bereich als Fußgängerzone gekennzeichnet.

15 Euro kostet ein solcher Verstoß für Radfahrer und Fahrer elektrisch betriebener Roller, für die das gleiche gilt. In ausgewiesenen Fußgängerzonen müssen sie absteigen und ihre fahrbaren Untersätze schieben.

30 Fahrradfahrer ignorieren die rote Ampel

Bereits am Freitag vor Pfingsten wurden bei Kontrollen im Stadtgebiet weitere Verstöße registriert. Innerhalb von sechs Stunden wurden an diesem Tag 49 Verwarnungen ausgesprochen, weil Radler in falscher Richtung auf den Radwegen unterwegs waren.

30 Mal wurde von Radfahrern das Rotlicht der Ampeln ignoriert. 60 Euro und ein Punkt in Flensburg sind wegen dieser bedeutenden Ordnungswidrigkeit auch als Fahrradfahrer fällig.

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„Immer wieder kommt es zum Teil zu schweren Unfällen mit oder unter Radfahrern, weil die Verkehrsregeln nicht beachtet werden“, schreibt die Konstanzer Polizei. Daher appellieren die Beamten – auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Radverkehrs in den Sommermonaten – mehr Sorgfalt und Rücksicht walten zu lassen.

Außerdem kündigt die Polizei Konstanz an, weiterhin strenge Kontrollen vorzunehmen. Abschließend heißt es in der Pressemitteilung: „Schließlich sorgt die Einhaltung der Verkehrsregeln nicht nur für mehr Sicherheit im Verkehr, sondern schont auch die Nerven und letztlich den eigenen Geldbeutel.“

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