Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt ist gesundheitlich angeschlagen. Der 51-Jährige habe am Donnerstag, 1. Dezember, einen Hörsturz erlitten und könne daher in den nächsten Wochen seinen Dienstgeschäften nur eingeschränkt nachgehen, teilte Anja Fuchs von der Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Burchardts Erkrankung hat vor allem Auswirkungen auf verabredete Treffen. Viele Termine, die er bereits zugesagt hat, könne er zurzeit leider nicht persönlich wahrnehmen, so Fuchs. Er bitte die Betroffenen um Verständnis.

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Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Hörminderung. Die Symptome reichen von einer leichten Beeinträchtigung bis hin zu völliger Taubheit auf dem betroffenen Ohr. Manchmal bildet sich der Hörsturz wieder vollständig zurück, in anderen Fällen ist er von Dauer.

Ein klassischer Hörsturz hat keine eindeutig ersichtlichen Ursachen, dementsprechend sind auch keine konkreten Auslöser bekannt. Als großer Risikofaktor gilt aber zu viel Stress.

Burchardts Erkrankung kommt in einer besonders angespannten Zeit. Seit Wochen ringen Stadtverwaltung, Gemeinderäte und Bürger um die langfristige Konsolidierung des Haushaltes. Dabei geht es um 15 Millionen Euro, die jährlich eingespart beziehungsweise zusätzlich eingenommen werden müssen – viele der vorgeschlagenen Maßnahmen gehen an den Geldbeutel der Konstanzer oder schränken das Angebot für sie ein.