Durch einen Rohrschaden ergoss sich, nach Informationen der Feuerwehr Konstanz, ein 20 Zentimeter hoher Sturzbach über das steile Gelände zwischen Elblingweg und Hardergasse. In einigen Kellern und Garagen der angrenzenden Häuser stand in der Folge Wasser.

Bild: Feuerwehr Konstanz

Auch Teile des Hangs am Ruländersteig rutschten ab. „Das Wichtigste: Es wurde niemand verletzt. Und die Trinkwasserversorgung des Stadtteils ist gesichert“, sagte Michael Müller, Leiter des Bereichs Energienetze der Stadtwerke.

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Bereich wurde abgesperrt

Zuvor hatten Anwohner am Samstag (1. August) gegen 3.45 Uhr einen Notruf abgesetzt, nachdem sie große Mengen Wasser eine Treppe in dem Gebiet Elblingweg, Ruländersteig und Harder Gasse runterliefen sahen, wie die Polizei Konstanz mitteilt.

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Die Hauptleitung, in der im betroffenen Bereich das Wasser vom Hochbehälter Friedrichshöhe in das Wohngebiet fließt, ist im Bereich Ruländersteig beschädigt. Die Stadtwerke vermuten einen Rohrbruch. Über 1,5 Millionen Liter Wasser traten aus und ergossen sich über den Ruländersteig sowie die angrenzenden Gärten. So kam es auch zu dem kleinen Erdrutsch. Teilweise stand das Wasser 50 Zentimeter hoch in den Kellern.

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Kleinerer Erdrutsch nach Eintreffen der Feuerwehr

„Wir wurden gegen 3.45 Uhr zum Einsatz von den Stadtwerken Konstanz zur technischen Unterstützung dazu gerufen“, erklärt Kutschker. Der Bereich ist inzwischen weiträumig gesperrt.

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Dies aus gutem Grund, wie Feuerwehrsprecher Kutschker erläutert: „Nach unseren Eintreffen kam es zu einem kleineren Erdrutsch.“ Das Erdreich sowie die Gebäude seien mittlerweile gesichert. Aus Tuttlingen hinzugerufene Spezialisten der Feuerwehr für Baustatik überprüften die Wohngebäude, die zuvor zeitweise vom Strom genommen waren.

Arbeiten müssen wegen drohenden Gewittern schnell vorangehen

Laut Christopher Kutschker arbeiteten die Stadtwerke Konstanz mit Blick auf die an diesem Wochenende drohenden Gewitter umgehend daran, das Wohngebiet soweit zu sichern, dass die Statik der Gebäude und die Straße auch bei starken Regenfällen gesichert bleibt.

Verletzt wurde durch den nächtlichen Vorfall niemand, der Schaden lässt sich derzeit noch nicht bemessen.