Die Konstanzer Feuerwehr ist am Freitag kurz vor der Mittagszeit zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz ausgerückt. Sie war wegen eines angeblich großflächigen Ölfilms auf dem Seerhein im Bereich der Fahrradbrücke alarmiert worden. Solchen Meldungen nehmen die Einsatzkräfte stets sehr ernst. Denn Öl im Bodensee oder Seerhein kann das Wasser vergiften. Für Menschen und Tiere kann das schwere Folgen haben.

Vor Ort stellte sich die Lage weniger dramatisch dar, wie Einsatzkräfte berichteten. Demnach war eine kleinere Menge Diesel in den Seerhein gelaufen, es war von etwa einem Liter die Rede. Der charakteristische Geruch war aber sehr deutlich. Der Dieselkraftstoff hatte sich zu diesem Zeitpunkt aber schon weit verteilt, so dass er tatsächlich eher zu riechen als zu sehen war.

Angesichts der sehr geringen und der dadurch nur sehr kleinen Umweltgefahr kam es nicht zu einem größeren Einsatz.