Rote Blütenblätter umrahmen die pink-weißen Blütenzungen ihrer Halskrause, die sich ringförmig um die gelb leuchtenden Staubgefäße windet. Die Halskrausen-Dahlie ist eine besondere Art und eine wahrliche Farbenpracht. Nicht umsonst wurde die Blume zur Gewinnerin der diesjährigen 70. Dahlienwahl gekürt.

Besucher konnten abstimmen

Mit deutlichem Vorsprung setzte sie sich gegen ihre 22 Konkurrentinnen durch. Einen Monat lang konnten Besucher der Mainau, aber auch alle Interessierten zuhause, ihren farbenprächtigen Favoriten wählen. Laut einer Mitteilung der Mainau erhielt Eefje, ein niederländischer Vorname, 587 Stimmen. Das sind 21 Prozent der Stimmen. Insgesamt nahmen laut Mainau rund 2800 Personen in diesem Jahr an der Wahl teil. Zum ersten Mal fand die Wahl in diesem Jahr auch digital statt.

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Bis zu elf Zentimeter können die Blüten der diesjährigen Dahlienkönigin groß werden. Beliebt sind die bunten Blüten nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Insekten. Die grünlaubige Dahlie Eefje ist eine Neuheit. Züchter Peter Komen aus den Niederladen zog sie 2019 heran. An die Mainau liefert sie die Firma Nebelung. Die Dahlie wird bis zu 1,10 Meter groß und eignet sich als Schnittblume.

Der zweite und dritte Platz

Auf den zweiten Platz schaffte es die Dahlie mit dem Namen Alpen Pauline. Sie erhielt 293 Stimmen. Optisch hat sie rosafarbene Blüten mit purpurnen Sprenkeln und ist von Streifen durchzogen. Sie kann einen Durchmesser von 19 Zentimetern erreichen und wird bis zu 1,20 Meter hoch. William McLaren aus den Vereinigten Staaten züchtete sie 2008. 2015 belegte sie bereits den dritten Platz bei der Mainauer Dahlienwahl.

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Den dritten Platz konnte in diesem Jahr die Dahlie Milena Fleur für sich beanspruchen. Sie erhielt 182 Stimmen. Ihre Blüten werden bis zu neun Zentimeter groß. Farblich weisen sie einen Farbverlauf von Altrosa bis cremefarben in der Mitte auf. Bei Lichteinfall schimmern die Blüten golden. Sie wird zwischen 80 Zentimeter und einen Meter hoch. Die Gewinner-Dahlien und viele weitere Sorten sind noch bis zum Einsetzen des ersten Frosts auf der Mainau zu bewundern.