Christoph Vayhinger ist ein Mann mit Weitsicht und Tiefgang. Als Unternehmer lebt er von Visionen und davon, Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Als Präsident der Allmannsdorfer Narrenvereinigung Quaker übernimmt er gerne das Wort und lässt auch mal sozialkritische Worte von der Bütt erklingen.

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Christoph Vayhinger und die Masken der Quaker.
Christoph Vayhinger und die Masken der Quaker. | Bild: Oliver Hanser

Fasnacht ist für ihn viel mehr als Party und Tanzen – wenn es das denn überhaupt ist. „Es geht um Traditionen und Werte“, sagt er und blickt voraus auf das nächste Jahr: „Unter den aktuellen Corona-Bedingungen wird es keine volle Innenstadt und keine vollen Kneipen geben“, sagt er. „Das ist aber auch nicht schlimm. Das ist doch eine tolle Möglichkeit, uns auf die Wurzeln zu besinnen.“

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Den traditionellen Frühschoppen der Quaker wird es 2021 nicht geben.
Den traditionellen Frühschoppen der Quaker wird es 2021 nicht geben. | Bild: Schuler, Andreas

Zusammen mit seinen Kollegen von den Quakern berät er sich derzeit, wie die Narretei 2021 aussehen könnte. „Wir wollen Fasnacht machen, sie lebt ja in unserem Herzen. Aber anders.“ So wie bei den Anfängen in Allmannsdorf in den 30er-Jahren zum Beispiel: Mit Abstand zueinander auf die Straßen gehen, Nachbarn besuchen und in deren Gärten kleine Narrenbäume setzen. „Lasst uns diese Zeit nutzen und zurück zu unseren Wurzeln gehen.“

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